Archiv für die Kategorie „Umwelt Verbraucherschutz“
Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Generation und unseres Jahrhunderts

Das umweltschädliche Verhalten unserer Spezies wird seit Jahrzehnten angeprangert – Foto: SaarKurier/Archiv
Von Franz Alt
Lange haben die Klimaforscher davor gewarnt. Jetzt haben wir den Schlamassel: In der vergangenen Woche sind die CO2-Werte global erstmals über 400 ppm (Teilchen CO2 pro Luftteilchen) in der Atmosphäre gestiegen. Zu Beginn des Industriezeitalters lagen die CO2-Werte noch bei 280 ppm. Diese Messergebnisse hat die US-Wetterbehörde Noaa Ende letzter Woche gemeldet. Vermutlich waren die CO2-Werte seit drei Millionen Jahren nicht mehr so hoch. weiterlesen »
EU befürchtet Risiken für Säugetiere – Chemieriese BAYER erweitert Produktion in den USA
Düsseldorf – Die EU-Kommission hat in einer aktuellen Verordnung die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Herbizid Glufosinat bis zum November 2013 zu widerrufen oder einzuschränken. Wörtlich heißt es in der Verordnung, „dass ein hohes Risiko für Säugetiere und Nichtzielarthropoden nur durch Festlegung weiterer Einschränkungen ausgeschlossen werden kann“. Das fortpflanzungsschädigende Glufosinat gehört zu der Gruppe besonders gefährlicher Pestizide, die laut EU-Pestizidgesetzgebung sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Für Glufosinat läuft die Genehmigung im September 2017 aus. weiterlesen »
Windbeutel meets Folienbeutel: Capri-Sonne weist foodwatch-Aktivisten zurück
Eppelheim- “Ich will keine Kinder mehr verführen” – mit diesem Demonstrationsschild protestierte eine zwei Meter große, wandelnde Capri-Sonne an der Zentrale von Hersteller Wild (Deutsche SiSi-Werke). “Lasst die Kinder mit eurem Zuckerbomben-Marketing in Ruhe”, steht auf einem Transparent vor dem Firmengelände – und auf der Straße vor der Pforte, gesprüht mit Kreide-Spray. Mit dieser Aktion in Eppelheim bei Heidelberg haben Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel 2013 verliehen, den Negativpreis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderlebensmittel. weiterlesen »
Gutachten zeigt Mängel bei den Regelungen zu urheberrechtlichen Abmahnungen im Gesetzentwurf gegen unseriöse Geschäftspraktiken
Berlin – Am 15. Mai berät der Rechtsausschuss des Bundestags den Gesetzesentwurf der Bundesregierung gegen unseriöse Geschäftspraktiken. Ein juristisches Gutachten im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) des Rechtsanwalts Christian Solmecke zeigt, dass die Regelung zu urheberrechtlichen Abmahnungen Verbraucher nicht ausreichend schützt: Ausnameregelungen geben Abmahnanwälten die Möglichkeit, Verbraucher übermäßig abzukassieren. „Wenn wir den Abmahnwahn mit überzogenen Kosten in Deutschland stoppen wollen, muss der Bundestag die Schutzlücke schließen“, sagt Gerd Billen, Vorstand des vzbv. weiterlesen »
Organisation fordert vollständigen Rückzug aus Marketing an Kinder
Berlin – Nach Kritik der Verbraucherorganisation foodwatch hat Capri-Sonne eine werbliche Unterrichtsmappe für Grundschüler zurückgezogen. In dem Schulmaterial, das noch bis gestern an Lehrer verbreitet wurde, zeigte Hersteller Wild/SiSi-Werke Markenlogos sowie Produktabbildungen und schrieb dem Softdrink Capri-Sonne positive Eigenschaften zu.(Wir berichteten http://www.saarkurier-online.de/?p=88962 ) - Zudem wurde das stark zuckerhaltige Getränk irreführend in den besonders empfohlenen Bereich der Ernährungspyramide einsortiert – verbunden mit der Empfehlung, Schüler sollten “viel” davon verzehren. weiterlesen »
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und Umweltbundesamt untersuchen gemeinsam die DEHP-Belastung der Bevölkerung
Dessau/Roßlau – Lebensmittel stellen einen bedeutenden Übertragungsweg des Weichmachers DEHP dar. Der Stoff, der Kunststoffe flexibel macht, wird in der Umwelt sowie im menschlichen Urin nachgewiesen. Dies ist unerwünscht, da der Stoff schädigende Wirkungen auf die Fortpflanzungsorgane hat und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib beeinträchtigen kann. In Spielzeug oder Kosmetika darf DEHP daher nicht mehr eingesetzt werden. Insgesamt ist die Aufnahmemenge bei fast allen Menschen gering und es besteht daher in der Regel kein Gesundheitsrisiko. Kleinkinder können im ungünstigen Fall stärker belastet sein, da sie DEHP nicht nur über die Nahrung, sondern auch über den Hausstaub am Boden und über Gegenstände aufnehmen, die sie in den Mund stecken. weiterlesen »
Unterrichtsmaterial soll Kinder zu noch mehr Schokolade und Soft-Drinks verführen
Berlin – Erste Stunde Mathe, zweite Stunde Capri Sonne: Obwohl in den meisten Bundesländern offiziell verboten, macht die Lebensmittelindustrie direkt in Schulen und Kitas Werbung für Junkfood-Marken und -produkte. Spezialisierte “Education Marketing”-Agenturen verteilen Produktproben mit Keksen oder Ketchup schon in Kindergärten und hängen Plakate mit Pizza-Duft in die Schulen. Zahlreiche Hersteller treten mit Werbebannern als Sponsor bei Schulveranstaltungen auf, verbreiten kostenlose Schulhefte mit Markenlogos und suggestives Unterrichtsmaterial, in denen Schokolade und Soft Drinks als gesund dargestellt werden. weiterlesen »
EU Pledge ist Feigenblatt für Lebensmittelindustrie
Berlin – Die europaweite freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie für Werbung an Kinder entpuppt sich als reine Werbemasche. Seit 2007 haben sich im so genannten EU Pledge 19 der größten Lebensmittelkonzerne dazu verpflichtet, keine Werbung für unausgewogene Produkte an Kinder unter 12 Jahren zu richten. Tatsächlich läuft die Vermarktung von Kartoffelchips, Eiscreme oder extrem zuckerhaltigen Frühstücksflocken direkt an Kinder seit Jahren einfach weiter, wie eine Recherche der Verbraucherorganisation foodwatch ergab. weiterlesen »
Akkus schneiden am besten ab
Dessau/Roßlau – Eine Reihe von Batterien enthält zu viele Schwermetalle. Außerdem wird der Schwermetallgehalt häufig nicht gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Die Belastungen in vielen der untersuchten Zink-Kohle-Batterien sind besonders hoch: fast jede Zweite überschreitet den Cadmium-Grenzwert. Das Umweltbundesamt empfiehlt, stattdessen Alkali-Mangan-Batterien zu verwenden. Wo immer möglich, sollte ohnehin auf die ineffiziente Art der Energieversorgung mittels Batterien verzichtet werden. Akkus, beispielsweise Lithium-Ionen-Akkus, sind eindeutig die bessere Wahl.“ weiterlesen »
Germanwatch: Bundeskanzlerin muss beim Petersberger Klimadialog Farbe bekennen
Bonn – Heute Nachmittag sind einwöchige Beratungen im UN-Klimaprozess in Bonn zu Ende gegangen. Es war die erste fokussierte Verhandlungsrunde nach dem UN-Klimagipfel von Doha. Schwerpunktthemen waren der Austausch über mögliche Elemente des bis 2015 auszuverhandelnden Klima-Abkommens und über Möglichkeiten, kurzfristig den Klimaschutz zu erhöhen. weiterlesen »
So schnell wie möglich vom Atomzeitalter ins Solarzeitalter
Von Franz Alt
Rechtzeitig zum 27. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl zeigte ARTE in der vergangenen Woche den Film „Verseucht und vergessen“ über Atommüll vor Europas Küsten. Autoren des gut recherchierten und ebenso eindrucksvollen wie unglaublichen Films waren Thomas Reutter und Manfred Ladwig vom SWR. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs pumpten und lagerten England und Frankreich Atommüll einfach ins Meer. Dienstbare „Wissenschaftler“ und sogenannte Politiker, die vom Namen her dem Allgemeinwohl, also der Polis, verpflichtet sind, halfen und helfen, dass etwa 100.000 Tonnen strahlender und gefährlicher Atommüll einfach ins Meer versenkt wurden und noch immer werden. Eine tickende Zeitbombe für alles leben auf unserer Erde. weiterlesen »
Greenpeace fordert Konzern und Politik zum Handeln auf
Köln – Gegen die für Bienen gefährlichen Pestizide protestieren Greenpeace-Aktivisten heute bei der Aktionärshauptversammlung des Chemiekonzerns Bayer in Köln. „Bayer-Pestizide töten Bienen“ steht auf dem 5 x 15 Meter großen Banner, das die Umweltschützer am Eingang zum Messegelände befestigt haben. In der Studie „Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa“ (http://gpurl.de/OCCga) listet Greenpeace sieben Pestizide auf, deren Einsatz zum Schutz der Bienen eingestellt werden muss. Darunter befinden sich auch die Bayer-Wirkstoffe Imidacloprid und Clothianidin aus der Gruppe der umstrittenen Neonicotinoide. Ihr Verbot wird derzeit auf EU-Ebene diskutiert. Die Chemieindustrie bestreitet bislang ihre Mitschuld am Bienensterben. „Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind eindeutig: Pestizide tragen zum Bienensterben bei“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace. „Bayer muss endlich die entsprechenden Produkte vom Markt nehmen.“ weiterlesen »
Verbraucherzentrale rät, den Anhang im Zip-Format auf keinen Fall zu öffnen und die gefälschten Zahlungsaufforderungen nicht zu bezahlen
Mainz – Vor E-Mails über eine angebliche Mitgliedschaft bei MyDirtyHobby, einem Internetportal für erotische Kontakte, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Derzeit staunen viele Menschen nicht schlecht über Mails mit Rechnung für eine angebliche kostenpflichtige Mitgliedschaft bei diesem Portal. Die Absender drohen damit, ein Inkassobüro oder einen Anwalt einzuschalten, falls die Rechnung nicht bezahlt wird. Als Absender ist häufig „Finanzabteilung MyDirtyHobby“ angegeben. weiterlesen »
Saarbrücker Stadtwerke geben nützliche Tipps
Saarbrücken – Die Stadtwerke Saarbrücken AG betreibt als Verteilnetzbetreiber im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Saarbrücken unter anderem das Strom- und Gasnetz. Neben der Erhaltung und dem Ausbau dieser Netze bilden die Stadtwerke die Datendrehscheibe für alle Markt-Prozesse, die für die letztendliche Abrechnung der Strom- bzw. Gaslieferanten ihren Endkunden gegenüber erforderlich sind. weiterlesen »
“Die Braunkohle ist für die Energiewende, trotz aktuell hoher Marktanteile, nicht notwendig und wird ihre Bedeutung rasch verlieren”
Berlin – Um die Energiewende zu schaffen, braucht Deutschland keinen Ausbau der Braunkohleverstromung. Auch die Erschließung neuer Tagebaufelder, wie sie etwa derzeit in Sachsen geprüft wird, ist für eine erfolgreiche Energiewende nicht notwendig und nicht wirtschaftlich, haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) herausgefunden. In einem am Mittwoch veröffentlichten Gutachten im Auftrage der Klima-Allianz Deutschland warnen die Energieexperten explizit vor den Umweltschäden, die beim Abbau und der Verstromung von Braunkohle entstehen. Das Gutachten analysiert die energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Aufschlusses des Tagebaus “Nochten II” (in der Nähe von Weißwasser) im Lausitzer Braunkohlerevier. Derzeit läuft dort ein Braunkohleverfahren zur Erschließung von rund 300 Millionen Tonnen Braunkohle, die im nahegelegenen Kraftwerk Boxberg verstromt werden sollen. weiterlesen »
Sicherheitsmaßnahmen überprüfen und gefährliche Stoffe ersetzen
Bonn/Berlin – Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert, Konsequenzen aus der Düngemittelexplosion in West (Texas) zu ziehen. Sicherheitsüberprüfungen bundesdeutscher Produktions- und Lageranlagen, verschärfte Abstandsregelungen und rechtliche Pflichten zur Substitution gefährlicher Stoffe müssten nun die Folge sein. Bei der Explosion wurden mindestens 15 Menschen getötet und 180 Personen verletzt. Die Fabrik und dutzende Wohnhäuser wurden zerstört. weiterlesen »
Deutsche Politik schaut zu und macht mit
Kiel – Am 14.04.2013 stellte die Facebook Germany GmbH einen „Leitfaden für Politiker und Amtsträger“ vor, in dem auf 21 Seiten Politiker und Amtsträger dazu animiert werden sollen, Accounts und Fanpages bei Facebook einzurichten, für sich zielgruppenspezifisch zu werben und zugleich den eigenen Erfolg über „Facebook Insights“ zu analysieren. Ziel des Leitfadens ist es weniger, politisch Verantwortliche zu einer besseren Selbstdarstellung zu bringen. Das Interesse an deren Selbstvermarktung wird vielmehr genutzt, um über diese noch mehr Traffic bei dem Werbeportal zu generieren und zugleich die politische und gesellschaftliche Akzeptanz von Facebook zu erhöhen. Dieses Ziel ist wegen der einmütigen Kritik der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSB-Konferenz) verständlich, die nach umfassenden Analysen feststellten, dass Facebook in vieler Hinsicht gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht verstößt. weiterlesen »
Bürger sollen ihr Trinkwasser freikaufen!
Bonn – Vertreter von Bürgerinitiativen weisen den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsrats, doch noch eiligst eine Regelung zum Fracking zu etablieren, als verfehlt zurück. Die von Altmaier und Rösler vorgelegten Entwürfe greifen die mit der unkonventionellen Gasförderung verbundenen Risiken nur unzureichend auf. Ein Ausschluss des Frackings erfolgt lediglich in Wasserschutzgebieten, während eine Vielzahl von Eigenversorgern vom Gartenbesitzer bis hin zu Molkereien und Brauereien um ihr Wasser fürchten muss. Sollte eine Wasserbehörde weitergehende Beschränkungen außerhalb von Schutzgebieten erlassen, so sieht der Entwurf Schadenersatz durch den begünstigten Brunnenbetreiber vor. Der Bürger muss sich letztlich über die Wasserrechnung sein Lebenselixier vom Gaskonzern freikaufen! weiterlesen »
Produkte von Dr. Oetker, Ehrmann, Funnyfrisch, Nestlé und Wild nominiert
Berlin – Die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2013 ist eröffnet. Ab sofort können die Verbraucher auf www.goldener-windbeutel.de einen Monat lang abstimmen, welches Unternehmen den Preis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderprodukt erhalten soll. “Kinder sind die Zielscheibe der perfidesten Webestrategien von Lebensmittelherstellern”, sagt Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelwerbung bei der Verbraucherorganisation foodwatch. “Mit allen Mitteln versuchen die Unternehmen, den Einfluss der Eltern zu umgehen und Kinder für jene Produkte anzufixen, die die höchsten Gewinnmargen versprechen – und das sind nun einmal Süßigkeiten und Snacks.” weiterlesen »
Nach Einleitung von Normenkontrollklage und Organstreitverfahren
Berlin – Nachdem die Fraktion der Piraten bereits im Januar 2013 gemeinsam mit den Grünen auf Anregung des Berliner Wassertisch-Untersuchungsausschusses “Klaerwerk” eine Normenkontrollklage eingereicht hat, ist sie nun bereit, ein Organstreitverfahren im Alleingang einzuleiten. Während die Normenkontrollklage auf den Paragrafen 16 des Berliner Betriebegesetz (Verzinsung des betriebsnotwendigen Kapitals) zielt, richtet sich die neue Klage auf die fehlende gesetzliche Grundlage für den Rückkauf der RWE-Anteile durch das Land Berlin. weiterlesen »
Büro von Ex-Minister Gert Lindemann wollte Auskunftsrechte beschneiden
Berlin – Auf Intervention des Büroleiters von Ex-Verbraucherminister Gert Lindemann hatten niedersächsische Behörden im Jahr 2012 Informationen zu einem Dioxin-Fall zurückgehalten – jetzt wurden sie von der Justiz in die Schranken gewiesen. Nach einer Klage der Verbraucherorganisation foodwatch bestätigte das Verwaltungsgericht Oldenburg in einem Beschluss (Az.: 5 A 4541/12) die Auskunftsansprüche der Öffentlichkeit zur Gift-Belastung von Eiern. weiterlesen »
Bestätigungslösung auch nicht sinnvoll
Saarbrücken – Unlautere Telefonwerbung ist in Deutschland gang und gäbe. Gegen diese und weitere unseriöse Geschäftspraktiken hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der nach Ansicht der saarländischen Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger in einigen Punkten deutlich nachgebessert werden muss. Deshalb begrüßt Rehlinger (SPD) ausdrücklich zwei Änderungsanträge, die der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz im Bundesrat dem Bundesratsplenum vorschlagen will: weiterlesen »
EU-Parlament lähmt Klimaschutz
Berlin – Das EU-Parlament hat heute den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Versteigerung neuer CO2-Gutschriften im europäischen Emissionshandel zu verzögern, abgelehnt und zurück an den Umweltausschuss des EU-Parlaments verwiesen. Mit dem Vorschlag sollte der Preisverfall der Verschmutzungsrechte stabilisiert werden. Die Abstimmung kommentiert Jan Kowalzig, Klima-Experte bei Oxfam Deutschland: weiterlesen »
Ganze Pferde-Viertel als Rindfleisch gehandelt – Produkte aus nahezu allen europäischen Ländern betroffen
erlin – Das Ausmaß des Betrugs mit nicht deklariertem Pferdefleisch ist größer als bisher öffentlich diskutiert. Das ergab eine Auswertung der Meldungen im europäischen Behörden-Informationssystem RASFF durch die Verbraucherorganisation foodwatch. Demnach haben die Behörden zwischen dem 1. Februar und dem 10. April 2013 Kenntnis von 58 Fällen erhalten, in denen Pferdefleisch nicht deklariert wurde. Erfasst sind hierbei lediglich Produkte, die grenzüberschreitend vermarktet wurden – weitere Betrugsfälle, in denen die Lebensmittel nur national in den Handel gelangten, kommen noch hinzu. weiterlesen »
Heizöl seit drei Jahren deutlich teurer als Erdgas
Heidelberg – Der vergangene Winter wird tiefe Spuren auf den kommenden Nebenkostenabrechnungen hinterlassen. Für die Heizperiode 2012/2013 mussten rund 11 Prozent mehr Energie aufgewendet werden als im Vorjahr. Ein Durchschnittshaushalt mit Gasheizung hat Heizkosten von rund 1.174 Euro. Wird Heizöl verwendet, liegen die Kosten bei rund 1.590 Euro. weiterlesen »
Piraten im Landtag empört
Saarbrücken – Schon wieder sind Verbraucher mit Fleischprodukten hinters Licht geführt worden. Ein Geschäftsmann aus dem süd-niederländischen Oss steht im Mittelpunkt eines neuen, europaweiten Fleischbetrugsskandals. Nach Angaben der niederländischen Kontrollbehörde für Nahrungsmittel soll der Mann ca.50.000 Tonnen nicht deklariertes Fleisch verarbeitet und in den Handel gebracht haben. Nach wochenlangen Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass das Fleisch mit Pferdefleisch vermischt und danach an hunderte Zwischenhändler und fleischverarbeitende Betriebe europaweit weiter verkauft wurde. weiterlesen »
Gut für Vermieter – schlecht für die Rechtssicherheit
Berlin (dmb) – „Für Vermieter ist das zwar positiv, Rechtssicherheit schafft die neue Entscheidung aber nicht. Die gesetzliche Regelung, wonach eine Mietkaution oder Mietsicherheit höchstens drei Monatsmieten betragen darf, wird aufgeweicht. Zusätzliche oder höhere Sicherheiten werden zulässig“, kommentierte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das gestrige Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 379/12). weiterlesen »
Internationale Konferenz bereitet Aktionspläne für saubere Meere vor
Berlin – Der Abfall in den Weltmeeren beläuft sich mittlerweile auf über einhundert Millionen Tonnen. Allein auf dem Grund der Nordsee sind es geschätzte 600.000 Kubikmeter. In erster Linie handelt es sich dabei um Kunststoffreste. Viele Meerestierarten können diese verschlucken oder sich darin verheddern. Das führt zu Verletzungen bis hin zum Tode. Deutschland und die Europäische Kommission wollen die Abfalleinträge in die Meere bis 2020 drastisch reduzieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, findet vom 10.-12.April die Internationalen Marine-Litter-Conference in Berlin statt. Sie dient dazu, geeignete Strategien zur Abfallvermeidung in den europäischen Meeresregionen zu definieren sowie deren Umsetzung vorzubereiten. weiterlesen »
Auch populäre Webseiten und Online-Portale betroffen – Schutz bietet Rechner auf aktuellem Sicherheitsstand
Bonn – In den vergangenen Tagen haben Online-Kriminelle erneut in großem Umfang OpenX-Server zur Auslieferung von Werbebannern kompromittiert. Bereits im Januar dieses Jahres hatte das BSI auf dieses Problem hingewiesen. Aktuell werden auf vielen bekannten und teils viel besuchten deutschsprachigen Webseiten – darunter auch die Online-Angebote von Nachrichten-, Politik-, Lifestyle- und Fachmagazinen, Tageszeitungen, Jobbörsen und Städteportalen – manipulierte Werbebanner ausgeliefert, welche schädlichen JavaScript-Code enthalten, der auf so genannte Exploit-Kits verweist. Diese nutzen bekannte Schwachstellen unter anderem in Java, im Adobe Reader, in Adobe Flash oder im Microsoft Internet Explorer aus. weiterlesen »
Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz warnt vor aktueller Masche unseriöser Callcenter
Mainz Die Verbraucherzentrale warnt vor Anrufen angeblicher Staatsanwälte, Notare, Rechtsanwälte, Verbraucherschützer oder deren Mitarbeiter. Wahrheitswidrig behaupten sie, man schulde mehrere tausend Euro aus einem Gewinnspieldienst. Auf das trügerische Angebot, sich durch eine Teilzahlung oder den Bezug eines Zeitschriftenabonnements freizukaufen, sollten Betroffene nicht eingehen. weiterlesen »


























































































