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Voyeur Cup 2013

08. Juni 2013



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Samba, Funk, Blues & Rhythm`n Blues beim
St. Wendeler Stadtfest

14. - 16. Juni 2013
präsentiert vom Jazzförderkreis
St. Wendel



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Musikmarathon am
Cusanus-Gymnasium

19. Juni 2013
mit dem Schulorchester SchuOC und den Big Bands Knallbonbon und Urknällchen



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Das Big Trouble Projekt

15.9.-21.9.2013
Ausstellung, Lesungen
und Musik



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Eine kleine Galerie

Archiv für die Kategorie „Top-News“

Endspiel um Syrien naht schnell

Von Shamus Cooke

Das Tempo der Ereignisse in Syrien hat sich in den letzten Wochen beschleunigt. Die Regierungskräfte haben signifikante Siege über die Rebellen errungen, was eine Mischung von kriegerischen Provokationen und Friedensangeboten seitens der Vereinigten Staaten von Amerika und deren Anti-Assad-Alliierten hervorgerufen hat. Mit Obamas Segen griffen israelische Kampfflugzeuge vor kurzem dreimal an; durch einen massiven Luftangriff auf eine militärische Einrichtung in Damaskus wurden 42 syrische Soldaten getötet. Kurz danach stimmte Obama endlich einer Friedenskonferenz mit Russland zu, das seit Monaten solche Gespräche gefordert hat. weiterlesen »

„Wir haben alles im Griff“

Kurgeschichte von Georg Rammer

„Sie haben sich ja recht tapfer geschlagen. Ja, solche Leute braucht die Demokratie!“ Besitzergreifend nahm er ihre Hand und ebenso lächelte er. Marta zwang sich, nicht reflexhaft sein Lächeln zu erwidern. Und sie gab ihm auch nicht das Notizbuch, das er nach der Aufnahme auf dem Tischchen vergessen hatte, wo er abgeschminkt wurde. Nach dieser Bemerkung wäre es schon zu viel der persönlichen Nähe gewesen. Wie fand sie selbst die Fernsehdiskussion, zu der sie der Staatsminister bei der Bundeskanzlerin soeben beglückwünscht hatte? Sie hatte noch kein sicheres Gefühl. „Wohlstand und Sicherheit: Sind sie in der Demokratie noch zu retten?“ weiterlesen »

Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Generation und unseres Jahrhunderts

Das umweltschädliche Verhalten unserer Spezies wird seit Jahrzehnten angeprangert - Foto: SaarKurier/Archiv

Das umweltschädliche Verhalten unserer Spezies wird seit Jahrzehnten angeprangert – Foto: SaarKurier/Archiv

Von Franz Alt

Lange haben die Klimaforscher davor gewarnt. Jetzt haben wir den Schlamassel: In der vergangenen Woche sind die CO2-Werte global erstmals über 400 ppm (Teilchen CO2 pro Luftteilchen) in der Atmosphäre gestiegen. Zu Beginn des Industriezeitalters lagen die CO2-Werte noch bei 280 ppm. Diese Messergebnisse hat die US-Wetterbehörde Noaa Ende letzter Woche gemeldet. Vermutlich waren die CO2-Werte seit drei Millionen Jahren nicht mehr so hoch. weiterlesen »

Falls Spanien, Italien oder sogar Frankreich in den fatalen Abwärtssog geraten, wird es wirklich gefährlich

Von Michael Schöfer

“Es liegt in der Natur von Statistiken, die Vergangenheit abzubilden, und die war zuletzt ausgesprochen düster in der Euro-Zone”, stellt die Süddeutsche fest. Doch die Zukunft ist angeblich nicht ganz so schlimm. “Zu einer spürbaren Belebung der Wirtschaft wird es nach Ansicht vieler Volkswirte in diesem Jahr zwar noch nicht kommen. 2014 aber sollen den Prognosen der EU-Kommission zufolge viele Krisenstaaten wieder wachsen, allen voran Irland mit geschätzten 2,2 Prozent. Aber auch Spanien mit seinen zehn Millionen Arbeitslosen soll ein Plus von 0,9 Prozent erwirtschaften. Und selbst Griechenland schafft es laut Brüssel, sein Bruttosozialprodukt nach sechs Rezessionsjahren im kommenden Jahr um 0,6 Prozent zu steigern.” [1] Es ist ja beileibe nicht schön, ständig Kassandra spielen zu müssen, deshalb sind gute Nachrichten eine willkommene Abwechslung. Doch Wünsche sind in der realen Welt bedauerlicherweise nicht entscheidend. Worauf es wirklich ankommt, sind vielmehr harte Fakten. Gibt es welche, die den Optimismus der EU-Kommission rechtfertigen? weiterlesen »

Oppositionelle Milizen hoffnungslos zersplittert

Von Franklin Lamb

Homs/Syrien – Es ist nicht schwer, im Regierungsbezirk von Homs oder in Syriens anderen dreizehn Regierungsbezirken Kritiker der Regierung Assad zu finden, laut syrischen Analysten, die ich interviewen konnte, sowie laut Berichten von Menschenrechtsgruppen und Anwälten, die Dissidenten in Syrien vertreten. Wie auch immer – nach fast 27 Monaten der Unruhen schwingt das Pendel der öffentlichen Meinung sichtlich zurück in Richtung Unterstützung der derzeitigen Regierung. In der vergangenen Woche wurde ein politisches Ergebnis erkennbar bei den Vereinten Nationen, wo ein von den Vereinigten Staaten von Amerika, Qatar und Saudiarabien eingebrachter Resolutionsantrag an die Generalversammlung, der den Druck auf die Regierung Assad erhöhen sollte, Schiffbruch erlitt und bei weitem nicht das erreichte, was der saudische Botschafter bei den Vereinten Nationen und andere Alliierte der Vereinigten Staaten von Amerika als überwiegende Zustimmung vorhergesagt hatten. weiterlesen »

Ist das tatsächlich eine “Kampfansage an Mittelschicht”

Von Michael Schöfer

Umfragen sind immer wieder aufs Neue amüsant, weil sie zu kuriosen Ergebnissen führen. Nehmen wir etwa das aktuelle ZDF-Politbarometer: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist hierzulande nicht nur mit großem Abstand die beliebteste Politikerin (mit +2,4 deutlich vor Wolfgang Schäuble mit +1,5), sondern liegt auch bei der Frage “Wen hätten Sie lieber als Bundeskanzler/in?” mit 62 Prozent klar vor Peer Steinbrück, der nur auf 29 Prozent kommt. Andererseits glauben lediglich 21 Prozent, dass die Regierung bei der Lösung der anstehenden Probleme vorankomme, während satte 74 Prozent vom Gegenteil überzeugt sind. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Regierungspolitik wird zwar von fast drei Viertel der Befragten negativ bewertet, aber gleichzeitig sind die Regierungschefin und ihr Finanzminister die beliebtesten Politiker Deutschlands. 47 Prozent wünschen sich weiterhin eine von CDU/CSU geführte Bundesregierung, allerdings bloß 43 Prozent eine SPD-geführte. [1] Widersprüchlicher geht es kaum. Diese Werte sind weder für die Regierung noch für die Opposition schmeichelhaft. weiterlesen »

Revolution statt Petition  

Rettet unsere  zapfenden Hände  - Bild: PetraJungSaarKurier

Rettet unsere zapfenden Hände – Bild: PetraJungSaarKurier

Von Gisbert Spränzer

Tränenüberströmt saß Herrchen am vergangenen Freitag am Küchentisch. Um seine Pantoffeln herum hatte sich schon eine kleine Pfütze, wie Frauchen später sagte, ein Tränenmeer, gebildet. Auf dem Tisch lag die Zeitung und ich konnte die Horrormeldung genau lesen: „Deutschlands Wirte stehen vor dem Hungertod – Umsatz im Gastgewerbe im Sinkflug“. Im Privatfernsehen konnte man sehen, wie Wirte in Scharen den Freitod vor Straßenbahnen und Lastwagen suchten. Im Saarland sprang eine blondierte Wirtin splitterfasernackt in den Stillen Ozean (Bostalsee) des lieblichen Bundeslandes. Das Fernsehen hat genau gezeigt, wie ihr letzter Gast hinterher gesprungen ist und sie ans rettende Ufer gezogen hat. An Herrchens Gesicht konnte man glasklar erkennen, wie sein Blutdruck anstieg und gleich danach wieder abstürzte. Erst war sein Kopf knallrot und dann leichenblass. Das wiederholte sich im Minutentakt. Erst als Frauchen geräuschvoll einen Kronkorken lupfte, beruhigte sich Herrchens Blutdruck, und er schaute erwartungsvoll auf die Pulle Pils in Frauchens Hand. Schluck für Schluck gluckerte der schäumende Saft durch Herrchens trainierte Kehle, und ein mächtiger Rülpser verließ unter sehr hohem Druck und unter einer nie dagewesenen Lautstärke Herrchens obere Abgasanlage. Kater Che, mein bester Kumpel, stürzte durch die kolossale Druckwelle sogar von unserem Apfelbaum. Dann schritt Herrchen zur Tat. weiterlesen »

Das Bild des Jägers in der öffentlichen Sichtweise glich, romantisch verklärt durch Filme á la „Der Förster vom Silberwald“, in den ersten Jahren nach Kriegsende dem Bild eines knorrigen, unbeugsamen Wächters über Wald und Tierwelt. 

Foto: SaarKurier

Foto: SaarKurier

Von Gunter Bleibohm

In seiner schmucken Uniform, die dem Jäger selbst am meisten half, den gedanklichen Übergang aus der Göringschen Heger- und Pfleger-Philosophie in die demokratische Nachkriegszeit zu erleichtern, präsentierte er sich als Respektsperson, der in seinem Revier jedes Tier persönlich kannte und nur alte und kranke Rehlein durch einen Gnadenschuss von ihren Leiden erlöste. Ein wahrhaft guter Mensch, ein Tierfreund schlechthin. Aber die Zeiten änderten sich. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entstand in weiteren, meist betuchteren Bürgerschichten das Verlangen, aufgestaute Destruktionstriebe legal ausleben zu können und dabei parallel die vertraute geistige Uniformierung faschistoider Traditionen weiter zu pflegen. Was lag näher, als sich den Jägern anzuschließen, boten sie doch die gewünschten geistigen und optischen Voraussetzungen. Die Jagdverbände wurden nun zusehends von dem begüterten Bürgertum unterwandert, zumal diese Herrschaften dann ihren Sonderstatus durch großvolumige Geländewagen sogar auf Waldwegen zeigen dürfen, nachdem Golf und Tennis zum Massensport verkommen sind. weiterlesen »

Marmor-Abtritt statt Dixi-Klo 

Pusteblume  für Claudia Kohde Kilsch - Foto: Klaus Ludwig Helf

Pusteblume für Claudia Kohde Kilsch – Foto: Klaus Ludwig Helf

Von Yvonne Chantré

Claudia Kohde-Kilsch möchte Fußball-Länderspiele und Open-Air-Konzerte in die Saar-Metropole holen. Die ehemalige Weltklasse-Tennisspielerin und jetzige Neupolitikerin der Saar-Linken hat große Pläne für das arme Saarland. Das heruntergekommene Saarbrücker Ludwigspark-Stadion soll nach dem Willen der Direktkandidatin der Linken für die Bundestagswahl im Wahlkreis Saarbrücken nicht bloß aufgehübscht, sondern zur modernen Arena umgebaut werden. Dort, wo heute das Flair der Dixi-Klos duftet, sollen künftig Marmor-Abtritte mit Warmwasserspülung für Erleichterung sorgen. Erstes Ziel soll es sein, einen Leuchtturm des Saar-Sports zu errichten, damit sogar der SV- Elversberg und andere internationale Thekenmannschaften hier ihre Heimspiele austragen können. Noch ist allerdings offen, ob die künftige Arena des Spitzensports einen direkten ICE-Anschluss bekommen oder gar mit dem geplanten Autobahntunnel verbunden werden soll. weiterlesen »

Rainer Rupp in Selbstzeugnissen

Klaus Eichner/Karl Rehbaum (Hrsg.): Deckname Topas - Der Spion Rainer Rupp in Selbstzeugnissen. edition ost, Berlin 2013, 254 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-360-01846-5 *

Klaus Eichner/Karl Rehbaum (Hrsg.): Deckname Topas – Der Spion Rainer Rupp in Selbstzeugnissen. edition ost, Berlin 2013, 254 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-360-01846-5 *

Rezension von Stefan Gleser

Als es noch keine Plastiktüten gab, niemand mit Helm Fahrrad fuhr und Mütter noch in der Küche rauchten, fehlten dem Studenten Rainer Rupp mal fünfzig Pfennig um ein Gulaschsüppchen zu begleichen. Ein Herr am Nebentisch bot sich an auszuhelfen. So kam man ins Gespräch. Das war so in der Zeit um 1967/ 68. In Griechenland war die Demokratie weggeputscht worden, in Westdeutschland saß die NPD in mehreren Länderparlamenten und der Bundestag debattierte über die Notstandsgesetze. Für einen jungen, politisch hochinteressierten Mann, wie den Studenten der Volkswirtschaft Rainer Rupp gab es damals eine bequeme Lösung: Aber klar für den Sozialismus, aber für den in Prag mit dem menschlichen Gesicht und nicht für die langweiligen, grauen Funktionäre in Ostberlin. weiterlesen »

Olaf Sundermeyer über die Tradition faschistischer Gewalt in Deutschland

Olaf Sundermeyer - "Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt." - München: C.H.Beck , 2012 - 271 Seiten, 16,95 Euro - ISBN 978-3-406-63844-2

Olaf Sundermeyer – “Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt.” – München: C.H.Beck , 2012 – 271 Seiten, 16,95 Euro – ISBN 978-3-406-63844-2

Rezension von Stefan Gleser

Die Geschichte des rechten Terrors in Deutschland ist eine Geschichte der Beschönigung. Rechte Gewalt existierte schon lange vor der zufälligen Entlarvung des „Nationalsozialistischen Untergrundes“. Nur war sie laut Öffentlichkeit das Werk von Spinnern, Ewiggestrigen und Einzeltätern. Wahrnehmung und Verfolgung geschah, wenn denn unvermeidlich, mit dem verstohlen Blick aufs Ausland; schließlich ist man Exportweltmeister. Das Erstaunen über den „NSU“ beruht auf Vergesslichkeit. Darin erinnert Olaf Sundermeyer in seinem Buch „Rechter Terror in Deutschland“ weiterlesen »

Befassen mit der Geschichte ist für Heranwachsende wichtig

Bild(v l.n.r.): Pfarrer Bernd Seibel, Richard Beermann, Klaus Mayer, Hans Peter Klauck, Bürgermeister Michael Philippi - Foto: Hans Hermann Bohrer

Bild(v l.n.r.): Pfarrer Bernd Seibel, Richard Beermann, Klaus Mayer, Hans Peter Klauck, Bürgermeister Michael Philippi – Foto: Hans Hermann Bohrer

Von Hans Hermann Bohrer

In einem Pressegespräch im Rathaus Saarwellingen wurde am 16. Mai eine Veranstaltungsreihe vorgestellt, mit der die Gemeinde Saarwellingen in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen und Personen in diesem Jahr der vertriebenen und ermordeten Mitglieder der ehemaligen jüdischen Gemeinde im Ort gedenken wird. Bürgermeister Michael Philippi gab zunächst einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten in der Vergangenheit. 1983 wurde ein erstes Buch über die Saarwellinger Juden herausgegeben und seither wird jährlich am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938, der ehemaligen jüdischen Mitbürger gedacht. 2012 fand eine erste Verlegung von Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig statt. 2013 wird nun eine ganze Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. Auftakt ist am Sonntag, 26. Mai um 11 Uhr im Alten Rathaus mit der Vorstellung des Buches „Gelöst ist die Schnur – Gebrochen ist das Band“, das die Heimatforscher Klaus Mayer und Hans-Peter Klauck gemeinsam erstellt haben. weiterlesen »

Zentralrat wendet sich an die Grundrechteagentur der Europäischen Gemeinschaft

Bild: Bernd Rausch

Bild: Bernd Rausch

Heidelberg – In Ungarn wurden jetzt neun Angehörige der Roma-Minderheit zu Haftstrafen von zweieinhalb bis vier Jahren verurteilt wegen Angriffs auf vier Mitglieder der – damals bereits verbotenen – „Ungarischen Garde“; als strafverschärfend wurde bewertet, daß es sich um „Rassismus“, also ein „Verbrechen gegen die [ungarische] Nation“ handele. Gegenüber Roma den Vorwurf des Rassismus zu erheben und diesen Vorwurf als strafverschärfend in Gerichtsverfahren einzuführen, stellt für den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma eine Umkehrung des Schutzes vor Rassismus dar. weiterlesen »

Ein flotter Dreier unterm Apfelbaum 

Eddi träumt von seiner Prinzessin - Fotos: Walter Scheile - Montage: Petra JungSaarKurier

Eddi träumt von seiner Prinzessin – Fotos: Walter Scheile – Montage: Petra JungSaarKurier

Von Gisbert Spränzer

Pfingsten ist das Fest der Erleuchtung. Bei Herrchen sind sämtliche Lichter bereits angegangen. Er will untertauchen. Frauchen hat beim Frühstück losgelassen, dass zu Pfingsten eine große Gartenparty auf dem Programm steht. Frauchens Sippe und ein großes Rudel Freundinnen werden uns beglücken. Ich hab’ Frauchen sogar geholfen, Kuchen zu backen, und dabei weggesehen, wie Kater Che, mein bester Kumpel, durchs Küchenfenster eingestiegen ist und sich den Bauch mit Teig vollgeschlagen hat. Das ist eben die soziale Ader in mir. Letzte Woche hat Che ja auch das panierte Schnitzel, das er bei dem ollen Griesgram nebenan erbeutet hat, mit mir geteilt. Che und ich sind eben Sozialisten alter Schule, und gemeinsam fressen macht eben mehr Spass als alleine rumzukauen. Che ist ein richtig toller Straßenkater, ein Clochard alter Schule. Früher hat er ja bei ‘ner Familie gelebt, aber da ist er weg. Die haben ihn nämlich kastrieren lassen. So genau weiß ich zwar nicht, was Kastrieren bedeutet. Ich glaube, Che ist wie ein Wallach, der nicht wiehern kann, oder wie Herrchen neulich gesagt hat: „ Peer Steinbrück ist ein kastrierter Kater, der keine Wahlen gewinnen kann.“ weiterlesen »

Warum die Wasserschutzpolizei vorbeigekommen ist und bei Herrchen nach einem verschollenen Geisterschiff gesucht hat

Ein wirklich toller Hund - Foto: Walter Scheile

Ein wirklich toller Hund – Foto: Walter Scheile

Von Gisbert Spränzer

Tolle Tage für Herrchen und mich. Frauchen ist mal wieder alleine für ein paar Tage an die Ostsee gereist. Sie findet den Nieselregen in MC Pomm einfach herrlich. Herrchen und ich rücken dann richtig zusammen und genießen gemeinsam unsere Dosenfutterdiät. Herrchen hat zwei Tage hintereinander Erbsensuppe mit ganz viel Maggi verspeist, und ich hatte gemahlene Drachenlende aus China, ohne Maggi. Gestern Abend waren wir sogar gemeinsam an der Imbissbude, um unseren Diätplan mit Currywust abzurunden. Davon bekam Herrchen gewaltig Durst und hat sich etliche Pullen mit schäumender Prölle hinter die Binde gegossen. Tolle Männergespräche hab’ ich mir angehört. Herrchen hat eben jede Menge kluger Kumpels. Lange haben sie über freiwillige Brustamputationen, Penisverlängerungen, abstehende Ohren und die Betrügereien bei den Kartoffelpreisen diskutiert. Herrchen hat prima mitgehalten. Wie er sagte, kann es im Saarland keine Betrügereien bei den Kartoffelpreisen gegeben haben. Ein ordentlicher Saarländer futtert Grummbeere und keine Kartoffeln, so Herrchen im Brustton der Überzeugung. Freiwillige Brustamputationen lehnt Herrchen kategorisch ab. Er meint, wir hätten in Deutschland schon genügend gehirnamputierte Politiker und Politikerinnen rumrennen, und wenn sich unsere Kanzlerin oder die Grüne Furie Claudia Roth auch noch das Holz vor der Tür wegnehmen ließen, würden sämtliche Karikaturisten arbeitslos. Das darf nach Herrchens Überzeugung nicht sein. weiterlesen »

Lasst uns nicht allein

Notaufnahme Klinik Winterberg Saarbrücken - Beispielfoto: SaarKurier

Notaufnahme Klinik Winterberg Saarbrücken – Beispielfoto: SaarKurier

Die Beschäftigte des Klinikums Saarbrücken haben sich mit einem „Winterberg. Auf. Schrei!“ an die Öffentlichkeit gewandt. Es handelt sich um einen Hilferuf, der an die gesellschaftlich Verantwortlichen in Berlin und Saarbrücken geschickt wird. Der „Auf.Schrei!“ richtet sich an den Aufsichtsrat des Winterbergs und die Politiker in Saarbrücken und Berlin. Die Beschäftigten fühlen sich in ihrer Würde angegriffen, deswegen ruft die ver.di Betriebsgruppe am Vorabend des 64. Jahrestages des Grundgesetzes zu einer 24stündigen Mahnwache vor dem Saarbrücker Rathaus auf. weiterlesen »

Es wäre nicht das erste Mal, dass westliche Politiker die eigene Bevölkerung mit Propagandalügen in einen militärischen Konflikt hineintreiben

Von Michael Schöfer

Vergleiche hinken immer, vor allem jene mit der Nazi-Zeit. Dabei will ich lediglich auf ein Phänomen hinweisen, das meist unmittelbar vor Kriegen zum Tragen kommt: die Lüge. Am 31. August 1939 täuschte die SS, als polnische Freischärler getarnt, einen Überfall auf den Sender Gleiwitz vor. Ab 4.45 Uhr des folgenden Tages wurde dann, wie es Hitler verbrämt zum Ausdruck brachte, “zurückgeschossen”. Der II. Weltkrieg hatte begonnen. weiterlesen »

Sollte es zu einer, aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlichen neuen SPD/Grünen-Regierung kommen, sind die Erfolgsaussichten für einen Arbeitsminister Wiesehügel mit vielen Wolken verhangen

Bild. Bernd Rausch

Bild. Bernd Rausch

Kommentar von Michael Schlecht

Das SPD-Wahlprogramm lobt die Agenda 2010 über den grünen Klee. Auch die Rente mit 67 wird im Grundsatz verteidigt. Kanzlerkandidat Steinbrück präsentierte jetzt den IG-BAU Vorsitzenden Klaus Wiesehügel, einen erklärten Gegner der Agenda und auch der Verlängerung der Lebensarbeitszeit, als designierten Arbeits- und Sozialminister. Scheinbar passt das auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Ob es für Regierungshandeln zusammenpasst, ist in der Tat zweifelhaft, es passt aber in jedem Fall für den Wahlkampf. Steinbrück begründete die Entscheidung vor allem taktisch: “Die SPD wird mit den Gewerkschaften allein keine Wahlen gewinnen, aber ohne die Gewerkschaften wird sie die Wahlen verlieren.” Trotz aller Versprechungen der SPD die Agenda 2010 zu korrigieren bestehen bei sehr vielen Menschen erhebliche Zweifel, ob die soziale Gerechtigkeit von der SPD ausreichend vertreten wird. Kein Wunder, denn dem Agenda-Fan Steinbrück nimmt man das soziale Bekenntnis nicht so recht ab. weiterlesen »

In einer endlichen Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben

Das umweltschädliche Verhalten unserer Spezies wird seit Jahrzehnten angeprangert - Foto: SaarKurier/Archiv

Das umweltschädliche Verhalten unserer Spezies wird seit Jahrzehnten angeprangert – Foto: SaarKurier/Archiv

Von Michael Schöfer

“Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht”, sagt eine Redewendung. Aufgrund der Fülle an Details übersehen wir das Große und Ganze. Anstatt nervös von Einzelthema zu Einzelthema zu hasten, müssten wir vielmehr vernetzt denken. In Zusammenhängen eben. Oft gefordert, aber anscheinend selten erreicht. So hat sich zum Beispiel vor kurzem SPD-Chef Sigmar Gabriel erdreistet, ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen “für sinnvoll” zu erachten. [1] Übers Land erhob sich sogleich ein mächtiges Geschrei. Tempolimit geht natürlich überhaupt nicht, jedenfalls nicht im autoverliebten Deutschland. Gabriel hat seinen Einwurf zwar mit der geringeren Schwere der Unfälle begründet, aber jeder weiß, dass es auch einen ökologischen Grund gibt. Denn wer in seinem Auto mit Tempo 180 über die Autobahn düst, verbraucht – bei gleicher Wegstrecke – mehr Benzin als mit Tempo 120. Analog zum Benzinverbrauch steigt respektive sinkt nämlich auch der CO2-Ausstoß. Kein Auto verbraucht bei höherem Tempo weniger. Eigentlich eine einfache physikalische Tatsache. Und die ist sogar messbar. Klarer geht’s nicht. weiterlesen »

Aussagen aus dem Innenministerium Baden Württemberg, könnten ein falsches Licht auf diese hochmotivierte Berufsgruppe werfen

Alfred Brandner - Foto: Privat

Alfred Brandner – Foto: Privat

Von Alfred Brandner

Das Land Baden Württemberg setzt sich für eine Neuregelung im Rettungswesen ein. Die Einsätze von Notärzten und Rettungsdiensten sollen besser gesteuert werden. Anscheinend mehren sich die Fälle, in denen Bürger nicht den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst, sondern gleich den Notarzt rufen. Eine so nicht länger tragbare Situation wurde anscheinend erkannt, und eine Änderung soll herbeigeführt werden. Auch eine Mitfinanzierung der Ausbildung zum Notfallsanitäter durch die Krankenkassen wird angestrebt. Dem ist nichts entgegen zu setzen. Wenig Verständnis kann man dafür aufbringen, dass in diesem Zusammenhang erkenntlich wird, dass in der Politik vermutlich bis heute nicht so richtig bekannt ist was Rettungsassistenten/innen im täglichen Einsatzgeschehen seit vielen Jahren tatsächlich leisten, bzw. leisten müssen. weiterlesen »

Wird demnächst auch der Landesvorsitzende Rolf Linsler in die Wüste geschickt?

Rolf Linsler  -  Foto: SaarKurier/Archiv

Rolf Linsler – Foto: SaarKurier/Archiv

Kommentar von Heinz-Leo Laturell

Erstmals in der Geschichte der Saarländischen Linken hat es bei der letzten Landesmitgliederversammlung so etwas wie einen Aufstand der Demokraten gegeben. Ein an und für sich völlig normaler demokratischer Prozess wird nunmehr von den Sprechern etablierten Parteien als Niederlage für Oscar Lafontaine gewertet. So sieht es also aus, das Demokratieverständnis so mancher unserer Volksvertreter, die es selbst nur durch anbiedern und Opportunismus zu einem zweifelhaften Ruhm in ihrer Partei gebracht haben. Gleichfalls bekräftigen sie durch ihre Häme gegenüber dem Napoleon von der Saar ihr seltsames Demokratieverständnis. weiterlesen »

Was ist so falsch an einem gerechten Lohn?

Kommentar von Andreas Nassar

Eine Frage, die ich mir von Zeit zu Zeit immer öfter stelle, ist, wie Politiker aller Parteien ein einziges Thema zu einem sensationellen Wahlkampfthema machen können, mit dem sich die Parteien letztendlich profilieren. Es geht um die Mindestlohndebatte. In Fernsehreportagen werden wir häufig genug über Themen wie Missbrauch von Leiharbeit, unzureichende Arbeitsbedingungen und soziale Ungerechtigkeit im Niedriglohnsektor informiert. Nach den Reportagen empören wir uns, fordern einen Mindestlohn und dann fällt uns noch ein, dass wir ja noch etwas bei einem recht bekannten Internethändler bestellen wollten, der so preiswerte Waren anbietet und welche auch recht schnell lieferbar sind; und schon ist die Reportage vergessen. weiterlesen »

Er war ein glühender Streiter für das freie Wort. Mit den Mitteln des Publizisten kämpfte er gegen den Faschismus in der „Weltbühne“

Foto: Bundesarchiv

Foto: Bundesarchiv

Carl von Ossietzky

Von Hanna Fleiss

Ein kleiner großer Mann, man kennt das Bild.
Gefangen und doch stolz noch unter Schmerzen.
Man ahnt den Schinder, dem der Kamm anschwillt.
Mit dem da darf er es sich nicht verscherzen.

Er druckte, was die anderen verschwiegen.
Das Land am Abgrund – nun, in letzter Stunde,
entlarvte er die Machenschaften, Lügen,
und was er schrieb, war bald in aller Munde. weiterlesen »

Die armen Steuerhinterzieher, jetzt sollen Gesetze plötzlich auch für sie gelten. Wie unverschämt.

Von Michael Schöfer

Europa geht es schlecht – nicht bloß wirtschaftlich, sondern auch mental. Für die Wirtschaftskrise sind sicherlich viele Faktoren verantwortlich, aber deren Auswirkungen werden durch das harte Spardiktat à la Merkel noch verschärft. Inzwischen steht sogar die Europäische Union zur Disposition. Die Fliehkräfte werden immer größer, wir haben es wahrlich weit gebracht. Eine Umfrage in sechs Staaten (Deutschland, Spanien, Großbritannien, Italien, Polen und Frankreich) förderte besorgniserregende Ergebnisse zutage: Nach Ansicht von 57 Prozent der Deutschen bringt die Mitgliedschaft in der EU eher Nachteile. Ausgerechnet das exportorientierte Deutschland, das von der EU und vom Euro am meisten profitiert, hat Grund zum jammern? Ein bisschen irrational ist diese Ansicht schon. Sie ist eigentlich nur dadurch zu erklären, dass Deutschland zwar volkswirtschaftlich gesehen enorme Profite erzielt (Ausfuhrüberschuss 2012: 188 Mrd. Euro) [1], die Bevölkerung daran aber nur geringen Anteil hat. Stichwort: Sinkende Reallöhne. [2] weiterlesen »

Die Straße nach Teheran geht durch Damaskus

Von Eric S. Margolis

Washington DC – Der bösartige Bürgerkrieg in Syrien hat die beiden größten Atommächte der Welt auf einen Kollisionskurs gebracht wegen eines kleinen Landes in der Levante, das für Washington keine strategische Bedeutung hat. Das darf nicht weitergehen. Berichte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland diesen Monat eine syrische Friedenskonferenz abhalten werden, sind sehr willkommen und schon längst fällig. Wie Benjamin Franklin in seiner Weisheit bemerkte: “Es gibt keinen guten Krieg, und keinen schlechten Frieden.“ weiterlesen »

Können Watschelfüße ein Allheilmittel für die Sozis gegen Fettnäpfchen sein?

Von Michael Schöfer

Die Flosse eines Delphins, so liest man in Wissenschaftsmagazinen, lasse aufgrund ihrer Beschaffenheit Rückschlüsse auf das Element zu, in dem das Tier lebt. Im Rahmen der evolutionären Anpassung habe diese nämlich eine Form angenommen, die dem Wasser und den artspezifischen Lebensumständen des Delphins optimal entspricht. Die Flosse ist quasi ein Gipsabdruck des Wassers, in ihr spiegeln sich dessen Eigenschaften wider. Der schlagende Beweis: Flossen sind fürs Hochgebirge denkbar ungeeignet. (Stöckelschuhe übrigens ebenfalls.) Übertragen auf die Politik heißt das: Wenn die Sozialdemokraten noch ein paar Millionen Jahre lang versuchen, das Kanzleramt zu erobern, müssten ihnen eigentlich bis dahin Watschelfüße wachsen. Bekanntlich lassen deren Protagonisten im Wahlkampf kein Fettnäpfen aus, sie bewegen sich darin buchstäblich wie der Pauschalurlauber im Swimming Pool. Zugegebenermaßen etwas tollpatschig, aber immerhin regelmäßig. Zwei Beispiele aus den vergangenen Tagen: weiterlesen »

Die Einrichtung in Guantánamo kostet das Budget etwa eine Million Dollar pro Häftling und Jahr, und die Amerikaner haben in Wirklichkeit mehr von Fünfjährigen mit Schusswaffen zu befürchten als von angeblichen Terroristen

Von Robert C. Koehler

Du bist auf einen Metalltisch geschnallt und kannst dich nicht bewegen. Sie fahren mit einem 60 cm langen Plastikschlauch in deine Nase und dann durch die Kehle hinab in deinen Magen. Sie spritzen das flüssige Protein hinein. Du würgst, blutest, erbrichst. Es tut unerträglich weh. Die Praxis der Zwangsernährung wird von den meisten medizinischen Organisationen verurteilt, einschließlich der AMA (American Medical Association). Sie wird von den meisten Regierungen verboten. Sie ist Folter. weiterlesen »

Vom Umgang eines tollen Hundes mit seinen Untertanen

Foto: Walter Scheile

Foto: Walter Scheile

Von Gisbert Spränzer

Ich bin die netteste Hündin der Welt und ein Genie. Die Natur hat mich mit einem inneren Wecker ausgerüstet, der, mit meinem Magen gekoppelt, Frauchen und Herrchen präzise beim ersten morgendlichen Magenknurren aus den Federn befördert. Das ganze System arbeitet dabei sogar völlig unabhängig von der Uhrzeit. Knurrt der Hundemagen, setzt eine Kettenreaktion ein, egal, was die elektronischen Uhren im Haus anzeigen. Zuerst geht es unter wildem Gebell in Richtung Schlafzimmer, dann rauf auf die Schlummerkiste und ganz fix den beiden mal durch ‘s Gesicht geschlabbert. Frauchen zeigt meistens die erste Reaktion und grummelt, ich solle gefälligst brav sein. Pah, mit leerem Magen brav sein kommt gar nicht in die Tüte. Jetzt kommt der zweite Sturmangriff. Grummeln wie ein schlecht gelaunter Rottweiler und gleichzeitig Herrchen Kopfkissen unter seiner Rübe wegziehen. Die gleiche Prozedur bei Frauchen durchführen, und schon macht sich der Erfolg bemerkbar. Frauchens Stöhnen: „Lass mich noch fünf Minuten schlafen“ ignorieren und einen Flankenangriff auf Herrchens Bettdecke einleiten. Das war es meistens schon. Ein „Na schön“ von Frauchen und ein gepflegtes „Blöder Köter“ von Herrchen bedeuten mal wieder den totalen Triumph über meine Untertanen. weiterlesen »

Ich bin ein Optimist und ich hoffe, dass schließlich (und endlich) jüdische Israelis und palästinensische Araber Schwesternationen werden, die in Harmonie Seite an Seite leben

Uri Avnery

Uri Avnery

Von Uri Avnery
Übersetzung: Ellen Rohlfs

„DIE ZWEI-STAATEN-Lösung ist tot!“ dieses Mantra ist in letzter Zeit von so vielen zuverlässigen Kommentatoren so oft wiederholt worden, dass es wahr sein muss. Nun, das ist es nicht. Ich erinnere an ein oft wiederholtes Zitat von Mark Twain: „Der Bericht von meinem Tod war eine Übertreibung.“ Inzwischen ist dies eine intellektuelle Masche geworden. Die Zweistaatenlösung zu befürworten, bedeutet, dass man altmodisch, altbacken, schwerfällig, ein Fossil aus einer längst vergangenen Ära ist. Das Hissen einer Flagge der „Ein-Staatenlösung“ bedeutet, dass man jung ist, nach vorne schaut, einfach „cool“ ist. Tatsächlich zeigt dies nur, wie sich Ideen in Kreisen drehen. Als wir Anfang 1949, direkt nach dem Ende des ersten israelisch-arabischen Krieges erklärten, dass die einzige Antwort der neuen Situation die Errichtung eines palästinensischen Staates, Seite an Seite mit Israel ist, hatte die Ein-Staaten-Lösung schon einen langen Bart. weiterlesen »

Bald brannten Menschen. Nicht nur ihre Worte

Von Hanna Fleiss

Als da die Bücher brannten in den Städten
und Goebbels seine Hasstiraden brüllte,
als Dichterworte weiß im Rauch verwehten,
war es der Welt recht klar, was sich erfüllte.

Der Scheiterhaufen lohte den Verfemten,
und Kästner stand dabei in jener Menge.
Wo waren sie, die sich im Dunkel schämten?
Er sah sie still verschwinden im Gedränge. weiterlesen »

Olaf Sundermeyer:
Rechter Terror in Deutschland
Eine Geschichte der Gewalt

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Klaus Eichner, Karl Rehbaum
und Rainer Rupp: Deckname Topas
Der Spion Rainer Rupp in Selbstzeugnissen

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Stefan Gleser




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Aus der Solidar-Werkstatt Österreich:
"Denn der Menschheit drohen Kriege..."
Neutralität contra EU-Großmachtswahn

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Fetz / Fingernagel /
Leibnitz/ Pfundner (Hrsg.):
Nacht über Österreich
Der Anschluss 1938

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Klaus Ludwig Helf




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Paul Lendvai: Erinnerungen -
Leben eines Grenzgängers

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Asit Datta: Armutszeugnis
Warum heute mehr Menschen hungern als vor 20 Jahren

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Werner Geismar: Cattenom
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Michael J. Sandel: Gerechtigkeit
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Matthias Altenburg: Courage
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Klaus Ludwig Helf




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Wilhelm Heitmeyer und Kollegen:
Deutsche Zustände - Folge 10

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Franz Alt, Bernd Lohse und
Helfried Weyer:
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Klaus Ludwig Helf




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Richard Sennett:
Zusammenarbeit
Was unsere Gesellschaft zusammenhält

Buchrezension von
Klaus Ludwig Helf




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Andreas Möller:
Das grüne Gewissen
Wenn die Natur zur Ersatzreligion wird.

Buchrezension von
Rupert Neudeck




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Franz Alt:
Auf der Sonnenseite
Warum uns die Energiewende zu Gewinnern macht

Franz Alt deckt in seinem neuen Buch, das im März 2013 als Piper-Taschenbuch erscheint, auf, wer die Energiewende bremst und warum sie dennoch alternativlos ist.




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Hans von Storch / Werner Kraus:
Die Klimafalle

Buchrezension von
Rupert Neudeck




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Robert Jungk: Das Sonnenbuch

Buchrezension von
Rupert Neudeck




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Stefan Frank: Kreditinferno
Ewige Schuldenkrise und monetäres Inferno

Buchrezension von
Klaus Ludwig Helf




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Georg Seeßlen und Markus Merz:
Kapitalismus als Spektakel

Buchrezension von
Klaus Ludwig Helf




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Attentatsversuch auf das Linke Liste/PDS Büro in Saarbrücken -
Der größte Mordanschlagversuch mit einer Bombe seit dem Massaker auf dem Münchener Oktoberfest 1980

Offener Brief -
Plädoyer für einen Untersuchungsausschuss im saarländischen Landtag




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Paul Craig Roberts:
Wirtschaft am Abgrund

Buchrezension von
antikrieg.com




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Hermann Fischer: Stoffwechsel
Auf dem Weg zu einer solaren Chemie für das 21. Jahrhundert

Buchrezension von
Rupert Neudeck




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Bernhard Schmid:
Distanzieren Leugnen Drohen
Die europäische extreme Rechte nach Oslo

Buchrezension von
Stefan Gleser




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Mainhardt Graf von Nayhauß:
Kauderwelsch Die Sprache der Politiker

Buchrezension von
Klaus Ludwig Helf




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Martin Heidemanns, Nikolaus Harbusch:
Affäre Wulff
Bundespräsident für 598 Tage – Die Geschichte eines Scheiterns

Buchrezension von
Hans-Joachim Selenz




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Bernd Rausch und Joachim Schmitt:
Big Trouble im Viertel - Das Buch

Tolldreiste Geschichten aus dem Saarbrücker Chinesenviertel




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Hauke Friedrichs:
Bomben Geschäfte
Tod made in Germany

Buchrezension von
Klaus Ludwig Helf




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Tristram Hunt:
Friedrich Engels. Der Mann, der den Marxismus erfand

Buchrezension von Klaus Ludwig Helf




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