Archiv für die Kategorie „Panorama“
Israel wird einen Regimewechsel durchsetzen, wenn Assad die Angriffe nicht akzeptiert
Von Jason Ditz
Israelische Regierungsvertreter gaben heute eine bizarre Stellungnahme heraus bezüglich ihrer Absichten, Syrien in nächster Zukunft anzugreifen, wobei sie den syrischen Präsidenten Bashar Assad ermahnten, das zu akzeptieren und besser nichts dagegen zu unternehmen. Diese von einem namentlich nicht genannten „höheren” Regierungsvertreter abgegebene Stellungnahme besagte, dass Israel entschlossen sei, seine Angriffe fortzusetzen, und falls Assad es wage, gegen einen der Angriffe zurückzuschlagen, „er den Verlust seines Regimes riskiere, da Israel zurückschlagen werde.“ weiterlesen »
Krankenhaus in Pibor wurde geplündert
Juba/Berlin – Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verurteilt die absichtliche Zerstörung eines Krankenhauses der Organisation in der Stadt Pibor im Südsudan. Die medizinische Einrichtung wurde am vergangenen Wochenende gezielt beschädigt, mit dem Zweck, sie unbrauchbar zu machen. Durch die Zerstörung haben rund 100.000 Menschen, die vor dem Konflikt zwischen der südsudanesischen Armee SPLA und der bewaffneten Miliz David YauYau in die umliegenden Wälder geflohen sind, den Zugang zur Gesundheitsversorgung verloren. weiterlesen »
Zentralrat wendet sich an die Grundrechteagentur der Europäischen Gemeinschaft
Heidelberg – In Ungarn wurden jetzt neun Angehörige der Roma-Minderheit zu Haftstrafen von zweieinhalb bis vier Jahren verurteilt wegen Angriffs auf vier Mitglieder der – damals bereits verbotenen – „Ungarischen Garde“; als strafverschärfend wurde bewertet, daß es sich um „Rassismus“, also ein „Verbrechen gegen die [ungarische] Nation“ handele. Gegenüber Roma den Vorwurf des Rassismus zu erheben und diesen Vorwurf als strafverschärfend in Gerichtsverfahren einzuführen, stellt für den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma eine Umkehrung des Schutzes vor Rassismus dar. weiterlesen »
Ein flotter Dreier unterm Apfelbaum
Von Gisbert Spränzer
Pfingsten ist das Fest der Erleuchtung. Bei Herrchen sind sämtliche Lichter bereits angegangen. Er will untertauchen. Frauchen hat beim Frühstück losgelassen, dass zu Pfingsten eine große Gartenparty auf dem Programm steht. Frauchens Sippe und ein großes Rudel Freundinnen werden uns beglücken. Ich hab’ Frauchen sogar geholfen, Kuchen zu backen, und dabei weggesehen, wie Kater Che, mein bester Kumpel, durchs Küchenfenster eingestiegen ist und sich den Bauch mit Teig vollgeschlagen hat. Das ist eben die soziale Ader in mir. Letzte Woche hat Che ja auch das panierte Schnitzel, das er bei dem ollen Griesgram nebenan erbeutet hat, mit mir geteilt. Che und ich sind eben Sozialisten alter Schule, und gemeinsam fressen macht eben mehr Spass als alleine rumzukauen. Che ist ein richtig toller Straßenkater, ein Clochard alter Schule. Früher hat er ja bei ‘ner Familie gelebt, aber da ist er weg. Die haben ihn nämlich kastrieren lassen. So genau weiß ich zwar nicht, was Kastrieren bedeutet. Ich glaube, Che ist wie ein Wallach, der nicht wiehern kann, oder wie Herrchen neulich gesagt hat: „ Peer Steinbrück ist ein kastrierter Kater, der keine Wahlen gewinnen kann.“ weiterlesen »
Stefan-Morsch-Stiftung plant Typisierungsaktion bei der 2. Saarländischen Meisterschaft im Elfmeter-Schießen am 29. Juni

Seit September 2009 ist Alexander Wiltz als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung – Foto: Stiftung
Bous/Birkenfeld – Irgendwo in Frankreich gibt es einen Mann, der an Leukämie erkrankt ist. Alexander Wiltz aus Bous kennt ihn nicht, er weiß nicht wie alt der Mann ist, er weiß nicht, ob er vielleicht ein Familienvater ist. Alexander Wiltz weiß nur: Dieser Mann hat die gleichen genetischen Merkmale wie ich und er braucht, Wiltz´ Unterstützung, um eine Chance im Kampf gegen den Blutkrebs zu haben. Deshalb hat sich der 26 Jährige Saarländer sich zum 2. Mal bereit erklärt, dem Mann zu helfen.
EU befürchtet Risiken für Säugetiere – Chemieriese BAYER erweitert Produktion in den USA
Düsseldorf – Die EU-Kommission hat in einer aktuellen Verordnung die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Herbizid Glufosinat bis zum November 2013 zu widerrufen oder einzuschränken. Wörtlich heißt es in der Verordnung, „dass ein hohes Risiko für Säugetiere und Nichtzielarthropoden nur durch Festlegung weiterer Einschränkungen ausgeschlossen werden kann“. Das fortpflanzungsschädigende Glufosinat gehört zu der Gruppe besonders gefährlicher Pestizide, die laut EU-Pestizidgesetzgebung sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Für Glufosinat läuft die Genehmigung im September 2017 aus. weiterlesen »
Windbeutel meets Folienbeutel: Capri-Sonne weist foodwatch-Aktivisten zurück
Eppelheim- “Ich will keine Kinder mehr verführen” – mit diesem Demonstrationsschild protestierte eine zwei Meter große, wandelnde Capri-Sonne an der Zentrale von Hersteller Wild (Deutsche SiSi-Werke). “Lasst die Kinder mit eurem Zuckerbomben-Marketing in Ruhe”, steht auf einem Transparent vor dem Firmengelände – und auf der Straße vor der Pforte, gesprüht mit Kreide-Spray. Mit dieser Aktion in Eppelheim bei Heidelberg haben Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel 2013 verliehen, den Negativpreis für die dreisteste Werbemasche des Jahres bei einem Kinderlebensmittel. weiterlesen »
Arbeiten wir alle zusammen, um den Terrorismus zu stoppen!
Von Robert C. Koehler
Das Sheriff´s Office von Palm Beach County, Florida, hat ein neues Video herausgebracht, in dem es die Bürger auffordert, es anzurufen, wenn etwas ungewöhnlich oder verdächtig erscheint, wie zum Beispiel ein Tourist, der eine Brücke fotografiert, ohne dass jemand davor steht – keine Gemahlin, keine grinsenden Kinder, nur … eine Brücke. Wenn es verdächtig erscheint, ruf an – denn, vermute ich, wenn jeder wachsam ist („Hallo, ich möchte zwei junge Männer melden, die mit Rucksäcken unterwegs sind“) und wir mit den Behörden zusammenarbeiten, dann wird Amerika in kürzester Zeit sicher sein wie Apfelkuchen. weiterlesen »
Die Vielfalt erwandern
Saarbrücken – Frühlingszeit ist Wanderzeit – Noch bis zum 21. Juni findet bundesweit die Wanderaktion zur biologischen Vielfalt statt, zu der das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz aufgerufen haben. Bei der Zentralveranstaltung am 19. Mai am Losheimer Stausee wird der BUND Saar das fahrbare Klassenzimmer KunterBUNDmobil sowie die Wildkatze und das Projekt „Wildkatzensprung“ vorstellen. weiterlesen »
Überstaatliche Koordinationsstruktur gefordert – Süd-Korea an europäischen Erfahrungen für die Demilitarisierte Zone interessiert
Berlin/ Radolfzell – Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Initiative „Grünes Band Europa“ trafen sich heute Akteure aus 24 europäischen Ländern in Berlin. Auf der internationalen Fachtagung diskutierten sie über die Erfahrungen, Herausforderungen und die Zukunft des einzigartigen Lebensraumverbunds entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Während bereits viele (grenzüberschreitende) Projekte und Aktivitäten auf verbandlicher und behördlicher Ebene am Grünen Band Europa erfolgreich umgesetzt werden, wünschen sich viele Beteiligte eine stärkere und nachhaltigere politische Unterstützung in ihren Ländern und von der Europäischen Union. Die Etablierung einer offiziellen und länderübergreifenden Koordinationsstruktur für das Grüne Band Europa wäre dazu ein maßgeblicher Schritt. Großes Interesse an den Erfahrungen mit dem 12.500 km langen europäischen Grünen Band zeigen Vertreter aus Süd-Korea, die auch ihre Anstrengungen bezüglich der Demilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nord-Korea auf der Tagung präsentierten. weiterlesen »
Warum die Wasserschutzpolizei vorbeigekommen ist und bei Herrchen nach einem verschollenen Geisterschiff gesucht hat
Von Gisbert Spränzer
Tolle Tage für Herrchen und mich. Frauchen ist mal wieder alleine für ein paar Tage an die Ostsee gereist. Sie findet den Nieselregen in MC Pomm einfach herrlich. Herrchen und ich rücken dann richtig zusammen und genießen gemeinsam unsere Dosenfutterdiät. Herrchen hat zwei Tage hintereinander Erbsensuppe mit ganz viel Maggi verspeist, und ich hatte gemahlene Drachenlende aus China, ohne Maggi. Gestern Abend waren wir sogar gemeinsam an der Imbissbude, um unseren Diätplan mit Currywust abzurunden. Davon bekam Herrchen gewaltig Durst und hat sich etliche Pullen mit schäumender Prölle hinter die Binde gegossen. Tolle Männergespräche hab’ ich mir angehört. Herrchen hat eben jede Menge kluger Kumpels. Lange haben sie über freiwillige Brustamputationen, Penisverlängerungen, abstehende Ohren und die Betrügereien bei den Kartoffelpreisen diskutiert. Herrchen hat prima mitgehalten. Wie er sagte, kann es im Saarland keine Betrügereien bei den Kartoffelpreisen gegeben haben. Ein ordentlicher Saarländer futtert Grummbeere und keine Kartoffeln, so Herrchen im Brustton der Überzeugung. Freiwillige Brustamputationen lehnt Herrchen kategorisch ab. Er meint, wir hätten in Deutschland schon genügend gehirnamputierte Politiker und Politikerinnen rumrennen, und wenn sich unsere Kanzlerin oder die Grüne Furie Claudia Roth auch noch das Holz vor der Tür wegnehmen ließen, würden sämtliche Karikaturisten arbeitslos. Das darf nach Herrchens Überzeugung nicht sein. weiterlesen »
Klageerhebung zwei Jahre nach Anschlag auf UN-Hauptquarter in Abuja
Frankfurt/M./Abuja – Erst eineinhalb Jahre nach dem Selbstmordanschlag auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Abuja/Nigeria ist gegen vier mutmaßliche Terroristen vor dem Obersten Bundesgericht in der nigerianischen Hauptstadt Klage erhoben worden. Ihnen wird nach Auskunft der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) unter anderem gemäß Art. 96 (a) des nigerianischen Strafgesetzbuches Verschwörung mit anderen zur Durchführung einer illegalen Handlung, die zum Tod von 23 Personen geführt hat, zur Last gelegt. weiterlesen »
Es wäre nicht das erste Mal, dass westliche Politiker die eigene Bevölkerung mit Propagandalügen in einen militärischen Konflikt hineintreiben
Von Michael Schöfer
Vergleiche hinken immer, vor allem jene mit der Nazi-Zeit. Dabei will ich lediglich auf ein Phänomen hinweisen, das meist unmittelbar vor Kriegen zum Tragen kommt: die Lüge. Am 31. August 1939 täuschte die SS, als polnische Freischärler getarnt, einen Überfall auf den Sender Gleiwitz vor. Ab 4.45 Uhr des folgenden Tages wurde dann, wie es Hitler verbrämt zum Ausdruck brachte, “zurückgeschossen”. Der II. Weltkrieg hatte begonnen. weiterlesen »
Nach relativer Ruhe verschärfen sich die Spannungen wieder
Von Jason Ditz
Wochen der Drohungen und Gegendrohungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Demokratischen Volksrepublik Korea („Nordkorea“) waren Mitte April zu einem Ende gekommen, doch es sieht so aus, als würde die Ankunft des Flugzeugträgers USS Nimitz die Spannungen in dem Gebiet wieder entfachen. Nordkoreanische Regierungsvertreter verurteilten die Ankunft der Nimitz als „extrem rücksichtslose Provokation“ und warnten, dass dadurch einmal mehr die Gefahr eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel gesteigert werde. weiterlesen »
Aktionstag für Opfer des Bürgerkriegs in Syrien am 16. Mai
Osnabrück – Ein Drittel der syrischen Bevölkerung ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, allein seit Januar 2013 hat sich die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien von 475.000 auf knapp 1,25 Millionen fast verdreifacht. Gemeinsam mit 27 anderen Hilfsorganisationen führt terre des hommes deshalb einen Aktionstag für Syrien durch und ruft zu verstärktem politischen und humanitären Engagement für ein Ende der Gewalt und für den Schutz der Zivilbevölkerung auf. weiterlesen »
Wettbewerbspakt verhindern: Plattform “Europa geht anders” gestartet
Frankfurt/Main/Wien – Ende Juni will der Europäische Rat einen Pakt für “Wettbewerbsfähigkeit und Konvergenz” beschließen und damit die Krisenpolitik der EU in Griechenland, Spanien oder Portugal auf ganz Europa ausdehnen. Dagegen formiert sich Widerstand. So geht am heutigen Mittwoch die europaweite Plattform “Europa geht anders” an den Start. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac ruft dazu auf, sich der Plattform anzuschließen und den dazu gehörigen Aufruf zu unterzeichnen. weiterlesen »
15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
Offenbach – “Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerer (15. Mai) macht Connection e.V. exemplarisch auf inhaftierte und verfolgte Kriegsdienstverweigerer und –verweigerinnen aufmerksam”, so heute Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk. “Die Kriegsdienstverweigerung ist zwar eine individuelle Entscheidung. Sie weist aber weiter. Kriegsdienstverweigerer sind Sand im Getriebe eines Militärs, das in vielen Ländern für die Ziele der Herrschenden Krieg führt. Sie wenden sich mit ihrer Entscheidung gegen den Kreislauf der Gewalt.” Die Offenbacher Organisation Connection e.V. setzt sich seit nunmehr 20 Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure weltweit ein. Der Verein fordert die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und asylrechtlichen Schutz für verfolgte Verweigerer und Deserteure. weiterlesen »
Merkel muss Kampf gegen Steueroasen zur Chefsache machen
Gestern haben es die EU Finanzminister wegen des Widerstands aus Österreich und Luxemburg wieder nicht geschafft, eine Einigung über den seit 2008 vorliegenden Revisionsvorschlag zur Zinsrichtlinie erzielen. Der Richtlinienvorschlag soll Schlupflöcher schließen, die es Steuerhinterziehern ermöglicht haben, sich mittels Kapitalgesellschaften und Stiftungen vor ihrer Steuerpflicht zu drücken. Die Entscheidung ist jetzt bis mindestens zum Treffen der Regierungschefs kommende Woche vertagt worden. Der Europäischen Kommission haben die Finanzminister jedoch ein Mandat gegeben, die mit der Schweiz, Liechtenstein, Monaco, Andorra und San Marino 2004 geschlossenen Abkommen zur Besteuerung von Zinseinkünften neu zu verhandeln. weiterlesen »




































































































