Jana Marbach arbeitet im Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Trierischen Tonpost

Jungen Menschen auf der Suche kann Jana Marbach ein Freiwilliges Soziales Jahr nur empfehlen. - Foto: Bistum Trier
Trier – „Es ist faszinierend zu sehen, wie Menschen mit ihrer Behinderung so gut umgehen können und ihr Leben meistern“, sagt Jana Marbach, die seit August 2011 im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bei der Trierischen Tonpost im Bischöflichen Generalvikariat arbeitet. In der Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte ist sie zuständig für Produktion und Versand verschiedener Hörzeitschriften – unter anderem des „Paulinus“ – und für den Kundenservice am Telefon. „Die Arbeit macht mir viel Freude, besonders, wenn wir im Tonstudio mit Ehrenamtlichen Beiträge aufzeichnen oder selbst Texte einlesen. Eine schöne Erfahrung war auch die Mitgestaltung unseres jährlichen ,klingenden Adventskalenders‘“, sagt die 20-Jährige.
Da sie nach dem Abitur noch keine konkreten beruflichen Pläne hatte, hat sich Jana Marbach zunächst für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, um praktische Berufserfahrungen zu sammeln und herauszufinden, wo sie ihre berufliche Zukunft sieht. „Das FSJ hilft mir dabei, neue Erfahrungen zu sammeln, mich selbst besser kennen zu lernen, selbstständiger zu werden, etwas Gutes für andere Menschen und mich selbst zu tun und berufliche Orientierung zu bekommen“, sagt die junge Frau. Der Austausch mit anderen FSJ’lern während der regelmäßigen Seminarwochen weiß sie in dem Zusammenhang auch sehr zu schätzen. Im Seminar selbst werden Themen behandelt, die den jungen Menschen unter den Nägeln brennen, ein Vorbereitungsteam greift die Wünsche auf und bietet Informationen an.
Jungen Menschen auf der Suche kann Jana Marbach ein Freiwilliges Soziales Jahr nur empfehlen. „Es bietet einem viele Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln, seine Stärken und Schwächen kennen zu lernen und hilft somit letztlich bei der Verwirklichung des Berufswunsches.“
Die Fachstelle „Soziale Lerndienste im Bistum Trier“ bietet neben dem FSJ seit 2011 auch den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) an. Wer sich für ein FSJ oder BFD entscheidet, wird je nach Interesse und Bedarf in Kindertagesstätten, Krankenhäusern, Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Seniorenwohnheimen, Schulen, Jugendarbeit oder Gemeinwesenprojekten eingesetzt. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld. Fahrtkosten und Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen, der Kindergeldanspruch bleibt bestehen. Am Ende gibt es ein Zeugnis.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Tel.: 0651-993796-302. Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle. Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben. Ein Einstieg in den Dienst ist bei frühzeitiger Bewerbung inzwischen monatlich möglich.



















































































