Sozialpolitik ohne Verantwortungsgefühl und Gewissen
Saarbrücken/Saarlouis – „Bei den Ärmsten der Gesellschaft Geld für eine ihnen zustehende, existenziell wichtige Leistung abzuziehen – das ist einfach unsagbar!“, ärgert sich die saarländische Bundestagsabgeordnete, Yvonne Ploetz. Für jene, die beispielsweise die saarländischen Agenturen für Arbeit telefonisch erreichen möchten, kann das richtig teuer werden. 3,9 Cent pro angefangene Minute aus dem Festnetz und bis zu 42 Cent pro Minute vom Handy kosten die Beratung und die vorgeschalteten Warteschleifen. 430 000 solcher Anrufe aus dem Saarland und der angrenzenden Umgebung werden jährlich im Service-Center in Saarlouis angenommen. Diese Informationen ergeben sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Einzelfragen der Abgeordneten.
Die Abgeordnete der LINKE weiter: „Zum einen ist erfreulich, dass die örtlichen Agenturen für Arbeit durch solche Telefon-Service-Center entlastet werden. Dass aber den Erwerbslosen für diese ihnen zustehende Leistung erhebliche Kosten aufgebürdet werden, ist zum anderen untragbar. Denn oftmals besitzen Arbeitslose lediglich ein Prepaid-Handy und keinen Festnetzanschluss. Diese unsoziale Praxis der Agenturen muss sofort beendet werden. DIE LINKE hat deshalb mit einem Antrag den deutschen Bundestag aufgefordert, die Bundesagentur für Arbeit anzuweisen, dass diese ihre bisher kostenpflichtige bundesweite Service-Nummer 01801 in eine gebührenfreie Rufnummer umwandelt. Dies wurde abgelehnt. Dies ist Ausdruck einer Sozialpolitik ohne Verantwortungsgefühl und Gewissen“.
1 Kommentar zu „Die gebührenpflichtige 01801-Rufnummer bei den Agenturen für Arbeit ist völlig inakzeptabel!“
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Die Politik arbeitet immer gegen die Bürger!
Es ist doch mittlerweile vollkommen egal: deutsche Politiker arbeiten grundsätzlich gegen die Interessen der Bürger und den größtenteil der Wähler. Dier SPD/Grünen wollen genauso die CDU/FDP die Scheindemokratie in D endlich beerdigen und die Regierungsmacht einem nicht durch den Wähler legitimierten Regierungsapparat übertragen. Willkommen in der EU-Diktatur! Manche schaue sich doch einfach mal in welche Software die CDU gerade mehrere hunderttausende Euro investiert: Ziel die Überwachung sozialer-Netzwerke in D. Begründung: schnelles Erkennen wo eventuell welcher Bürger was geschrieben hat um seinem Unmut über die CDU-Politik kund zu tun. Noch Fragen wo der Zug hinrollen soll – ich nicht mehr. Wir sind auf dem Weg zu einer mafiaähnlichen Struktur in der Politik.
Hallo Michel… aufwachen..!!