SaarKurier Online

Zeit für unabhängige Informationen

Germanwatch: Klima-Selbstverpflichtungen ohne ernsthafte Überprüfung reichen nicht

Lima – Die gestern zu Ende gegangene Weltklimakonferenz in Lima (Peru) bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch als verpasste Gelegenheit, einige entscheidende Fragen zur Zukunft des internationalen Klimaschutzes schon jetzt zu klären. “Das Ergebnis sorgt nicht für die notwendige Dynamik auf dem Weg zu einem neuen Klimaabkommen, das in einem Jahr in Paris verabschiedet werden soll”, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „In Lima wurden zwar einige Fragen auf dem Weg nach Paris geklärt. Doch die Regierungen haben die Gelegenheit verpasst, hier schon die Weichen zu einem ehrgeizigen Abkommen in Paris zu stellen, das den Klimawandel wirksam begrenzt und die Verletzlichsten schützt.” Bals ergänzt: “Es ist nicht gelungen, den klimapolitischen Schwung der vergangenen Monate für Entscheidungen zu nutzen. Ein Jahr vor der entscheidenden Konferenz in Paris waren die meisten Regierungen nicht bereit, ihre Trümpfe auf den Tisch zu legen und sind in altbekannten Verhandlungspositionen verharrt.“ Weiterlesen

Vielleicht ist das Menschentier genetisch auf immerwährenden Kampf und Krieg programmiert

Die Menschentiere befinden sich dauernd im Krieg miteinander, nur die Art und die Heftigkeit der Auseinan-dersetzungen sowie die dazu gebrauchten Mittel und Methoden wechseln. Von Frieden sprechen sie bereits, wenn illegitime Macht- und Herrschaftsansprüche mit legalen Mitteln geltend gemacht werden oder ihre illegale Durchsetzung wenigstens dem scheinheiligen Geist der Zeit entspricht. Diese „ruhigen“ Epochen werden aber immer wieder durch heftige Eruptionen von Gewalt unterbrochen. Weiterlesen

Hartmannbund kritisiert Kostendruck auf die Krankenhäuser

 Foto: Petra Jung/SaarKurier

Foto: Petra Jung/SaarKurier

Berlin – Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat an Bund, Länder und Klinikträger appelliert, bei der Umsetzung der von Bund und Ländern vereinbarten Eckpunkte zur Krankenhausreform den entstehenden Handlungsdruck nicht „beim Klinikpersonal abzuladen“. „Die viel beschworene Qualitätsoffensive ohne qualifiziertes, motiviertes und nicht hoffnungslos überlastetes Personal ist von vornherein zum Scheitern verurteilt“, sagte Reinhardt. Wenn man es wirklich ernst meine mit der stärkeren Implementierung qualitätsorientierter Vergütung oder der Festlegung von Indikatoren zu Prozess-, und Ergebnisqualität, dann müsse vor allem im Bereich des ärztlichen und des pflegerischen Personals stärker als geplant investiert werden, sagte Reinhardt. „Dabei darf zum Beispiel neben einer sachgerechten Abbildung des Pflegebedarfs im DRG-System an selber Stelle die adäquate Berücksichtigung der ärztlichen Weiterbildung nicht vergessen werden“, sagte Reinhardt. Weiterlesen

Staatsanwaltschaft München ignoriert Hinweise auf illegale Überwachung, Menschenrechtsituation in Bahrain ebenso wie Rechtslage in Deutschland

Berlin – Die Staatsanwaltschaft München will nicht gegen Mitarbeiter des deutsch-britischen Konzerns Gamma International ermitteln. Das hatten das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und die britische Organisation Privacy International in einer Strafanzeige am 16. Oktober 2014 gefordert. Die Organisationen haben Anhaltspunkte, wonach bahrainische Behörden unter anderem auch in Deutschland lebende Oppositionelle mithilfe des Gamma-Trojaners FinFisher unrechtmäßig ausgespäht haben. Gegen die Einstellung der Anzeige wird das ECCHR Gegenvorstellung einlegen. Weiterlesen

Drohungen und Anpöbelungen durch terrornahe Islamisten aus der Landesaufnahmestelle Lebach

Saarlouis – Sie haben unvorstellbares Leid hinter sich: Brutale Vertreibung aus ihrer Heimat, Zerstörung ihrer Häuser und Kirchen, unmenschliche Folterungen, Ermordung ihrer Familienangehörigen und dann die Flucht mit unsicherem Ausgang, täglich den Tod vor Augen – so kommen die Christen aus dem Nahen Osten traumatisiert und verängstigt in unser Land. Hier hoffen sie, Frieden und Ruhe zu finden. Doch dann das schlimme Erwachen, in ihrer Nachbarschaft der Landesaufnahmestelle Lebach leben dem islamischen Terror nahestehende Personen. Es gibt Drohungen, denn die Christen werden als „Assad-Anhänger“ beschuldigt. Die Drohungen richten sich sehr deutlich gegen Leib und Leben. Weiterlesen

Neben der finanziellen Förderung bietet die StudienStiftungSaar den angehenden Lehrkräften auch ideelle Unterstützung an

Saarbrücken – Die StudienStiftungSaar und das saarländische Bildungsministerium fördern erneut 15 Lehramtsstudierende in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit Saarland-Stipendien. Bildungsminister Ulrich Commerçon und Christian Thomaser, Geschäftsführer der StudienStiftungSaar, trafen sich jetzt mit den Studierenden in der Wissenswerkstatt am Eurobahnhof zu einem Meinungsaustausch. Weiterlesen

Dienstag, 13. Januar 2015, 18:00 Uhr im Haus der Stiftung Demokratie Saarland, Bismarckstr. 99, 66121 Saarbrücken

Haus der Stiftung Demokratie Saarland  -  Bismarckstr. 99  - 66121 Saarbrücken

Haus der Stiftung Demokratie Saarland – Bismarckstr. 99 – 66121 Saarbrücken

Saarbrücken – Am 26. August 1934 führte die Einheitsfront aus SPD und KPD im Saargebiet die größte antifaschistische Kundgebung die zwischen 1933 und 1945 auf deutschem Boden stattfand, in Sulzbach am ehemaligen Reichsbannerheim durch. Diese Veranstaltung war aus Sicht der Einheitsfront der Höhepunkt in ihrem Kampf gegen die Rückgliederung des Saargebietes an Hitlerdeutschland. Die historischen Hintergründe der Veranstaltung, deren Verlauf, die Hauptakteure der Veranstaltung, die historischen Folgen aber auch die Gegenseite, die Deutsche Front mit ihrer Kundgebung am gleichen Tag auf dem Koblenzer Ehrenbreitstein, sind Gegenstand dieser Ausstellung. Weiterlesen

„Perlen aus dem Norden“

Geh mal wieder ins Kino  - -Foto: Klaus Helf

Geh mal wieder ins Kino – -Foto: Klaus Helf

Saarbrücken – Filmklassiker von Alfred Hitchcock bis Stanley Kubrick stehen vom 2. bis 8. März 2015 im Kino Achteinhalb auf dem Programm. Die Reihe „Perlen aus dem Norden“ zeigt neun Spielfilme auf Zelluloid – so, wie sie schon lange nicht mehr im Kino zu sehen waren. Die Werke sind eine Leihgabe des Archivs der Kinemathek Hamburg, in der es über 5.500 Klassiker der Filmgeschichte in analoger Form gibt. An jedem Abend steht ein bestimmtes Thema wie „Drama“ oder „Science Fiction“ im Mittelpunkt. Neben einem Hauptfilm wird es einen einführenden Vortrag und selten zu sehende historische Trailer, Kurz- oder Werbefilme geben. Organisiert wird die Reihe vom Hamburger Filmarchivar Thomas Pfeiffer und Nils Daniel Peiler, Filmwissenschaftler an der Saar-Uni. Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Weiterlesen

Tag 18 – 27. Oktober 2014

Hintergrund - Bild: Bernd Rausch

Hintergrund – Bild: Bernd Rausch

Von Bernd Rausch

Heute war es angenehm in der Ausstellung, der Ausstellungsraum war nicht überhitzt wie so oft in den vergangenen Wochen. Vor allem lief der Text, mit dem der Raum vorher durchgehend ohne Pause beschallt wurde, nur noch sporadisch. Alle 30 Minuten war er an diesem Tag zu hören: “Erleben Sie Kommerzienrat Dr. Hermann Röchling im Alter von 80 Jahren, den genialen Techniker und Ingenieur. Er war das 11. Kind von Karl und Alwine Röchling und folgte seinem Vater als Chef der Völklinger Hütte nach. Wir erleben Hermann Röchling, nachdem er 1949 als Kriegsverbrecher im Röchling-Prozeß in Raststatt zu 10 Jahren Haft, Ehrverlust, Aufenthaltsverbot im Saarland und Beschlagnahme seines Vermögens verurteilt wurde und dann 1951 gegen Auflagen frei kam. Karl Röchling kaufte die Völklinger Hütte 1881 für 270 000 Mark. Erleben Sie den Dialog über Generationen und Grenzen hinweg. Alwine Röchling schenkt ihrem Mann Karl 14 Kinder und … ” Weiterlesen

Die bisherige Geschichte des neuen Berliner Hauptstadtflughafens zu erzählen, ist müßig und würde Seiten füllen. Interessant ist, was Hartmut Mehdorn jüngst von sich gab

Der Antonow An-2 reicht auch Eckchen auf dem Alexanderplatz -  Fotomontage: - Petra Jung/SaarKurier

Der Antonow An-2 reicht auch Eckchen auf dem Alexanderplatz – Fotomontage: – Petra Jung/SaarKurier

Von Egon W. Kreutzer

Ach, was waren das für Zeiten, als die PanAm mit der Lizenz zum Berlinflug in 3.000 m Höhe durch die Turbulenzen in den Luftkorridoren über der DDR juchtelte und unmittelbar nach dem Start in allen Sitzreihen die Zigaretten angezündet wurden. Die Tickets waren teuer, die Stewardessen hübsch und wenn der Flieger in Tegel aufsetzte, und dabei mehr als einen Hopser schaffte, wurde die Kunst des Kapitäns beklatscht. Die Flugzeuge sind größer geworden, neben den Boeings tauchten die Airbusse auf und neben den großen alten Gesellschaften witterten die Billigflieger ihr Geschäft. Weiterlesen

Konsultationen zwischen Russland und den USA zu Fragen des Vertrags über die Liquidierung der Kurz- und Mittelstreckenraketen hatten am 11. September 2014 in Moskau stattgefunden

Von N. Antakolskaja

Die USA sind bereit, Maßnahmen diplomatischer, wirtschaftlicher und militärischer Art zu ergreifen, um sicher zu sein, dass Russland durch Verstöße gegen den Vertrag über die Liquidierung der Kurz- und Mittelstreckenraketen keine wesentlichen Vorteile erhält. Das erklärte die stellvertretende US-Außenministerin Rouz Gettemüller bei Anhörungen im Kongress. Tatsachen eines Verstoßes Russlands gegen diesen Vertrag wurden dabei nicht festgestellt. Aber allein die Möglichkeit, dass Moskau von dem Vertrag abweichen könnte, veranlasste das Außenministerium der USA, Maßnahmen zur Ausübung eines Drucks zu erörtern, sagt der Militärexperte Viktor Murachowski, Mitglied des Expertenrats des Vorsitzenden der Militärindustrie-Kommission bei der Regierung der Russischen Föderation, und fährt fort: Weiterlesen

Das Folterprogramm zeigt, dass niemand in den Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika und Europas, der davon wusste und daran teilnahm, auch nur über einen Funken Menschlichkeit, Integrität, Mitleid und Moral verfügt

Von Paul Craig Roberts

In Zusammenhang mit dem CIA-Folterbericht wurde und wird dermaßen viel geschrieben, dass ich mir sparen kann, noch mehr darüber zu schreiben. Googeln Sie einfach CIA Folterbericht, dann werden Sie genug zum Lesen finden, einschließlich der Rechtfertigungen des Folterprogramms durch Neokonservative, republikanische Abgeordnete des Kongresses, Dick Cheney, die Medienhuren und eine große Zahl anderer. Hier mein Senf dazu: Ein Ziel des Folterprogramms war, sich selbst belastende „Terroristen“ zu produzieren, um den Schwindel des „Kriegs gegen den Terror“ zu rechtfertigen und aufzufetten. Der „Krieg gegen den Terror“ bildete den öffentlichen Deckmantel für geheime Vorhaben, die das amerikanische Volk abgelehnt hätte. Weiterlesen

Paragraph 3 der Resolution beschuldigt Russland einer Invasion in der Ukraine und verurteilt die russische Verletzung der ukrainischen Souveränität

Von Ron Paul

Gestern verabschiedete der Kongress, was ich als eine der schlechtesten Gesetzesvorlagen bezeichne, die es jemals gab. H. Res. 758 wurde als Resolution angekündigt, die die „Aktionen der Russischen Föderation unter Präsident Vladimir Putin streng verurteilt, weil sie eine Politik der Aggression gegen benachbarte Länder mit dem Ziel der politischen und ökonomischen Dominierung durchführt.“ Faktisch handelte es sich bei dem Gesetzentwurf um 16 Seiten Kriegspropaganda, die sogar Neokonservativen die Röte ins Gesicht hätte treiben sollen, wenn sie denn dazu in der Lage wären. Weiterlesen

Der Bericht ist extrem vernichtend für die Bush-Administration und die Führung der CIA

Von Andrew P. Napolitano

Als der Leiter der CIA-Folterabteilung beschloss, Videoaufnahmen von der entsetzlichen Arbeit seines Teams zu vernichten, setzte er unwissentlich eine Reihe von Ereignissen in Gang, die zur Veröffentlichung der massivsten detaillierten Dokumentation über gesetzwidriges Verhalten hoher Regierungsbeamter und die absichtliche Zufügung von Schmerzen an nicht am Kampf Beteiligte durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika seit den Tagen des Bürgerkriegs führten. Hier die Vorgeschichte. Weiterlesen

Der Strom aus der Steckdose kostet heute etwa 27 bis 29 Cent pro KWh. Deshalb ist Eigenverbrauch das Gebot der Stunde

Von Franz Alt

2014 hat die Große Koalition das Erneuerbare-Energien-Gesetz so radikal novelliert, dass der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gegenüber 2012 um etwa 80 % zurückging. Viele Menschen meinen, dass sich Solarstrom hierzulande jetzt nicht mehr rechnet. Doch Fachleute kommen zum Schluss, dass gerade die kleineren Anlagen nach wie vor auch ökonomisch attraktiv sind, ökologisch sowieso. Fakt ist, dass im Dezember 2014 pro Kilowattstunde Solarstrom auf dem Hausdach 12,59 Cent Einspeise-Vergütung bezahlt werden. „Das Solardach lohnt sich weiterhin“, schrieb die FAZ-Sonntagszeitung schon im August 2014. Es lohnt sich deutlich besser als das Tagesgeldkonto auf einer Bank. Weiterlesen

In den Industriestaaten sinken die Reallöhne der Arbeitnehmer, während die Banken inzwischen ihren Großkunden Negativzinsen auferlegen, weil Letztere ihre Milliarden lieber auf den Konten horten anstatt sie in die Realwirtschaft zu investieren. Dank Steueroasen wie Luxemburg zahlen die Unternehmen trotz sprudelnder Gewinne nicht einmal adäquat Steuern

Von Michael Schöfer

Jetzt also auch die OECD: Auch sie beklagt neuerdings die wachsende Ungleichheit in den Industriestaaten, obgleich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung daran ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung trägt, schließlich gehört sie seit Jahrzehnten zu den Verkündern neoliberaler Weisheiten. Genau jenen Weisheiten, die zu der von ihr kritisierten Ungleichheit geführt haben. “Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich schafft nicht nur sozialen Unfrieden, sondern kostet den Volkswirtschaften auch Wachstum”, lesen wir nun. “So hätte die deutsche Wirtschaft zwischen 1990 und 2010 um sechs Prozentpunkte stärker wachsen können, wenn die Ungleichheit auf dem Niveau von Mitte der 1980er Jahre verharrt hätte.” [1] Ach ja? Weiterlesen

Ein Satz, den selbst die Großen wahrscheinlich immer wieder einmal im Hinterkopf gewälzt haben – und was haben sie verändert?

Von Egon W. Kreutzer

Am Dienstagabend gab es die letzte Ausgabe der “Anstalt” für dieses Jahr. Zynisch, süffisant, boshaft, lustig und zutiefst resigniert brachten Claus von Wagner und Max Uthoff ihre Pointen auf die Bühne. Und weil die nagenden Zweifel am Sinn ihrer kabarettistischen Unterhaltung auch von Christian Ehring und Rainald Grebe nicht ausgelöscht werden konnten, holten sie auch noch den polternden Choleriker Matthias Egersdörfer auf die Bühne, der in einer fulminanten Publikumsbeschimpfung am Rande seiner stimmlichen Möglichkeiten jene Wahrheit herausbrüllte, die seit jeher die Hofnarren zur Verzweiflung brachte. Georg Schramm, der vielgestaltig-ernsthafte Mime, hat die Anstalt als erster verlassen. Frank Markus Barwasser (Erwin Pelzig) der hinterfotzig-liebenswerte Franke und Urban Priol, der vom ZDF bezahlte, hochprofessionelle Merkel-Hasser folgten. Weiterlesen

Frontalangriff gegen alle Berufsgewerkschaften

Frankfurt am Main – Das vom Bundeskabinett gebilligte Gesetz zur Tarifeinheit ist ein Frontalangriff gegen alle Berufsgewerkschaften, erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky am 11. Dezember 2014 in Frankfurt: „Die große Koalition will gegen alle verfassungsrechtlichen Bedenken genau die Gewerkschaften eliminieren, die noch etwas bewirken.“ Berufsgewerkschaften haben aufgrund ihres Organisationsgrades zwischen 75 und 95 Prozent in den vergangenen Jahren die Lohn- und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder entscheidend verbessert. So konnte die GDL seit 2007 die Löhne der DB-Lokomotivführer jährlich im Durchschnitt um fünf Prozent erhöhen. Bundesweit sind aber inzwischen nur noch 18 Prozent der Beschäftigten überhaupt Mitglied in einer Gewerkschaft. Weselsky: „In einem Betrieb von Nichtmitgliedern lassen sich solche Verbesserungen nicht erreichen. Nur durch die speziell zugeschnittene Interessenvertretung sind die Berufsgewerkschaften überhaupt so stark geworden. Genau deshalb wollen die Arbeitgeberlobbyisten uns an den Kragen.“ Weiterlesen

Der Gesetzgeber hat nicht das Recht, gegen den Willen des Einzelne festzulegen, wer für ihn Tarifverträge abschließen dar

Frankfurt/Main – Kanzlerin Merkel und das Bundeskabinett haben den Entwurf für ein Tarifeinheitsgesetz beschlossen und damit dokumentiert, dass ein offener Verfassungsbruch akzeptiert wird. Den Arbeitgebern in Deutschland gegenüber wird das Versprechen eingelöst, den Berufsgewerkschaften die Zähne zu ziehen, um den Abbau von Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechten einzuläuten. „Das Kabinett will ein Problem lösen, welches nicht existiert und schafft stattdessen zahlreiche neue. Es ist unverständlich, wie die Regierung trotz unzähliger Gegenstimmen und eindeutiger Rechtsgutachten an diesem Verfassungsbruch festhalten kann“, so kommentierte Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit, den heutigen Beschluss zum Tarifeinheitsgesetz. Weiterlesen

Desolate Wahlbeteiligung: Mehr als siebzig Prozent Nichtwähler

Von Stefan Gleser

Wem ein Trappistenkloster zu laut ist und wer Ruhe und Einsamkeit sucht, der war am Sonntag in einem Lautrer Wahllokal bestens aufgehoben. Über fünfzigtausend Bürger blieben einfach zu Hause und der überall plakatierte und seit acht Jahren amtierende Dr. Klaus Weichel erhielt weniger als 12 000 Stimmen. Weit abgeschlagen landeten Nico Welsch, ein Rechtsanwalt von der CDU und der liberale Betriebswirt Achim Bertram. Beide verfügen über keinerlei kommunalpolitische Erfahrung. Grüne und Linke verzichteten auf eigne Kandidaten. Wenn der neue OB morgen durch die Stadt geht, dann kann er, wenn´s hoch kommt, mit jedem sechsten Passanten auf seinen Sieg anstoßen. Das vorläufige Endergebnis nach der Website der Stadtverwaltung und unter Berücksichtigung der Nichtwähler. Weiterlesen

Jetzt umsteuern!

Von Michael Schlecht

Die Wirtschaftskonjunktur in Deutschland bewegt sich auf Messers Schneide. Im zweiten Quartal knickte die Wirtschaft um 0,1 Prozent ein. Im dritten Quartal gab es gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Es droht wirtschaftliche Stagnation, ein Einbruch kann nicht ausgeschlossen werden. In der Wirtschaftspolitik ist ein grundsätzlicher Kurswechsel notwendig. Strangulierte Binnennachfrage und extreme Exportorientierung, das sind die Eckpunkte einer verfehlten Wirtschaftspolitik der Vergangenheit. Zeitweilig kann mit einer beständigen Steigerung der Exporte und der Außenhandelsüberschüsse die Wirtschaft befeuert werden. Nur irgendwann sind die entsprechenden Außenhandelsdefizite so groß, dass sie keinen Kredit mehr erhalten für Importe aus Deutschland. Und damit gerät die deutsche, nicht nachhaltige Strategie ins Wanken. Weiterlesen

Behörden in Sachsen-Anhalt haben einem der größten Schweinezüchter Europas die Tierhaltung verboten

Bonn – Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt dieses konsequente Durchgreifen. Aufgrund schwerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz hatte der Verband selbst bereits Strafanzeige gegen die Straathof GmbH gestellt und damit den Druck auf Behörden und die Firma Straathof mit erhöht. U.a. die ARD-Reportage „Deutschlands Ferkelfabriken“ dokumentierte im vergangenen Juli bereits die tierschutzwidrige Tötung von Ferkeln in einem Betrieb der Firma. Weiterlesen

Vor Pelzhaus Rhein-Design in der Fußgängerzone Saarlouis, Großer Markt

Saarlouis – Die Tierrechtsorganisation Bündnis für Tierrechte e.V. richtet in der Nähe von Pelzhaus Rhein-Design in Saarlouis eine Protestveranstaltung gegen den Verkauf von Echtpelzprodukten aus. Die Tierrechtler informieren über die grausame Produktion von Pelzprodukten und entlarven die Lüge vom „artgerechten“ Pelz als Schutzbehauptung, welche die Gewinnmaximierung von Modehäusern rechtfertigen soll. Die Wahrheit sieht anders aus: In kleinen Käfigen vegetieren die Füchse, Nerze, Marderhunde und andere sogenannte „Pelztiere“auf Drahtgittern vor sich hin, bevor die „Ernte“ beginnt. Aus ihren Käfigen gerissen, werden sie langsam vergast oder – wie in Asien oft praktiziert – noch bei vollem Bewusstsein grausam gehäutet. Wegen strengerer Vorschriften in Deutschland verlagert sich die Zucht nach Osteuropa, vorwiegend nach Polen, wo noch katastrophalere Zustände als hierzulande herrschen. Weiterlesen

Von Hanna Fleiss

Tief sind die Wasser des Mittelmeers.
Die Fische erbrechen unterm
Überangebot menschlicher Leiber.
Und kein Moses in Sicht.

Völkerscharen wälzen sich
durch die Straßen Europas – Schreckbild
jedes ordnungsliebenden mittleren Angestellten.
Und die es über das Meer geschafft haben,
jene erbärmlichen Gestalten des Elends,
gefesselt an Traum und Trauma,
erwärmen ihre blutigen Glieder an den Feuern
brennender Asylunterkünfte.

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Tag 17

Bild:: Bernd Rausch

Bild:: Bernd Rausch

Von Bernd Rausch

Ich war heute wieder an der Hauptkasse im Weltkulturerbe, um mir das beantragte Jahresticket abzuholen. Aufgefallen ist mir, dass einen Monat nach Ausstellungseröffnung noch immer kein Ausstellungskatalog im großen Kassenraum liegt, dort wo man alles findet, was es über die Völklinger Hütte und das Weltkulturerbe zu kaufen gibt. Alle Kataloge, soweit sie nicht vergriffen sind, über alle Ausstellungen, die jemals im Weltkulturerbe stattgefunden haben, sind dort zu erwerben, außer dem Katalog über die Ausstellung „Die Röchlings und die Völklinger Hütte“.Etwas verwundert verlasse ich den Raum und begebe mich in die Ausstellung. Weiterlesen

„Transaktionen der verbundenen Parteien“

Von Robert Parry

Die neue Finanzministerin der Ukraine Natalie Jaresko, eine ehemalige Beamtin des Außenministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika, der erst diese Woche die ukrainische Staatsbürgerschaft verliehen wurde, leitete ein von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika finanziertes Investitionsprojekt für die Ukraine, welches beträchtliche Insidergeschäfte inkludierte, darunter die $1 Million + Spesen für eine Managementfirma, die sie ebenfalls kontrollierte. Jaresko diente als Präsidentin und Geschäftsführerin von Western NIS Enterprise Fund (WNISEF), der von der Behörde der Vereinigten Staaten von Amerika für Internationale Entwicklung (U.S. AID) mit $150 Millionen eingerichtet wurde, um geschäftliche Aktivitäten in der Ukraine zu fördern. Sie war auch Mitbegründerin und geschäftsführende Partnerin von Horizon Capital, welche die WNISEF-Investitionen zu einem Gebührensatz von 2-2,5 Prozent des eingesetzten Kapitals betreute, wobei die Gebühren in den letzten Jahren laut dem WNISEF-Jahresbericht $1 Million überstiegen haben. Weiterlesen

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Bilder und Fotoserien

Saarbrücker Ansichten der Nachkriegszeit
von Heinz-Leo Laturell






Fotoserien von
Klaus Ludwig Helf






Zeichnungen von
Lothar Bauer






Karikaturen, Grafiken und Bilder von Ariane Bordone






Bilder und Montagen von Petra Jung



Frühlingserwachen von Hanna Fleiss


Noch blass der Morgen. Und ich werde wach.
Vorm Fenster tut sich was - was issen das?
Wer macht denn da so jämmerlichen Krach?
Herrgott, am frühen Morgen schon der Spaß!

Nanu? Da auf dem Ahorn sitzt doch wer?
Das pfeift und tiriliert die Straße munter.
O ja, auch ein Amselmann hat’s schwer,
sein Flöten geht mir wie Musik herunter.

Er ruft sein Weib, kann es wohl nicht erblicken.
Nur deshalb das Getöse und der Krach?
Jetzt zeigt der arme Vogel mir den Rücken -
da kommt Frau Amsel angeflogen: „Tach!“

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Mein Leben als Affenarsch



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Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar

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Wolfgang Neskovic (Hg.):
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