Eine gesunde Ernährung – was ist zu tun?

Das Internet ist voll von gut gemeinten Ratschlägen zum Thema Ernährung. Auch, wenn jeder Mensch individuell ist, gibt es ein paar Richtlinien, an die sich jede Person halten kann. Aufgrund der verschiedenen Trends – von Low-Carb bis hin zu High-Carb-Low-Fat ist alles dabei. Jede Ernährungsweise hat seine Vor- und Nachteile. Um aber von den positiven Effekten, die eine gesunde Kost mit sich bringen kann, zu profitieren, sollten gewisse Tipps eingehalten werden.

Das Sättigungsgefühl darf nicht überschritten werden

Eines der wichtigsten Tipps für Personen aus den Industrienationen ist, sich nicht zu überessen. Wenn das Sättigungsgefühl eintritt, dann sollte man nicht mehr weiter essen. Für viele Personen ist es normal, über den Hunger zu essen und dabei nimmt man nicht nur zu, sondern schädigt auch seinem Verdauungstrakt.

Um dem Problem entgegenzuwirken gibt es ein paar Tipps:

  • Kleinere Teller helfen dabei, geringere Mengen an Essen herauszuschöpfen. Wenn viel auf dem Teller ist, tendiert man dazu mehr zu essen. Sind die Mengen aber kleiner, dann ist die Hemmschwelle eine weitere Portion herauszunehmen, größer.
  • Genug trinken: Häufig wird nämlich Hunger mit Durst verwechselt und deshalb kennen viele kein Limit beim Essen.
  • Langsam essen und gut kauen: Wer sich viel Zeit beim Essen nimmt, der isst tendenziell auch weniger. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Hungergefühl überschritten wird, geringer.

Was ist gesunde Ernährung?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Dadurch, dass die Ernährung nicht nur individuell, sondern auch noch regional unterschiedlich ist, sollte jeder für sich herausfinden, was ihm guttut. Oftmals merken sensible Menschen nämlich sehr gut, wenn sie etwas zu sich nehmen, dass ihnen auf dem Magen liegt. Hier ist es wichtig, dass man darauf achtet und wenn man das Lebensmittel nicht sofort ausfindig machen kann, die Mahlzeiten in einem Tagebuch festhalten. So kann man mit der Zeit genau merken, ob es am Gluten, am Fruchtzucker oder am Milchzucker liegt. Häufig stecken aber auch Unverträglichkeiten für einzelne Lebensmittel dahinter. Zum Beispiel Erdnüsse, Sellerie oder Soja werden nicht von allen Menschen vertragen.

Im nächsten Schritt gelten folgende Regeln für eine gesunde Ernährung.

  1. Viel frische Lebensmittel

Eine gesunde Kost sollte unbedingt viel frisches Obst und Gemüse enthalten. Wer keinen eigenen Garten hat, der kann von einem lokalen Bio-Bauern oder dem Bio-Laden frische Ware erhalten. In herkömmlichen Supermärkten gibt es zwar auch viel Obst und Gemüse, das ist aber häufig gespritzt und demnach nicht so gut für den Körper. Wenn Personen keine Möglichkeit haben, sich Bio zu kaufen oder keinen Bauern in der Nähe haben, sollten einfach konventionelles Obst und Gemüse essen. Mehr zum Thema Bio lesen Neugierige hier: https://www.focus.de/gesundheit/videos/ohne-gentechnik-und-schadstoffe-die-wahrheit-ueber-bio-produkte_id_2679242.html.

  1. Vollkornprodukte

Wer gerne Brot, Nudeln oder Reis hat, der kann dies ruhig weiter essen. Hier sollte der Fokus auf der Vollkornvariante gelegt werden. Anfangs ist es zwar komisch, aber mit der Zeit wird man keinen Unterschied mehr feststellen. In der Vollkornvariante sind sehr viele Ballaststoffe und die Nährstoffe des Korns enthalten.

  1. Hülsenfrüchte

Eiweiße sind gut für einen gesunden Körper – vor allem Sportler brauchen viel davon. Keiner muss zwingend Fleisch essen, um sich mit gutem Eiweiß zu versorgen. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen usw. sind gut verträglich (wenn man sie vorher einweicht) und versorgen den Körper mit wertvollen Inhaltsstoffen.

  1. Gewürze

Gute Gewürze stärken den Organismus. Jedes Gewürz hat unterschiedliche Funktionen. So ist Kurkuma mit Pfeffer beispielsweise sehr gut, um Entzündungen im Körper zu eliminieren. Chili hat auch antibakterielle Wirkungen, Zimt beispielsweise wirkt beruhigend, krampflösend und sorgt für eine gute Stimmung. Koriander kann in Pulverform (Samen vom Koriander) oder auch als frische Blätter gekauft werden. Er hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, Infektionen und Rheuma. Der richtige Einsatz von Gewürzen und Nahrungsergänzungsmitteln hilft bei der Gesunderhaltung des Körpers. Bei Arthritis zum Beispiel könnte Glucosamin helfen. Mehr zu den Glucosamin Nebenwirkungen erfahren Leser hier.

  1. Tierische Produkte

Für viele Menschen gehören tierische Produkte zum Leben dazu. Wer nicht darauf verzichten möchte, der sollte zumindest auf ein gute Maß achten. Dieser Beitrag informiert über die Low-Carb-Ernährung.

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